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Celle Stadt Neue Pastorin in Klein Hehlen: „Glauben in Gemeinschaft leben“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neue Pastorin in Klein Hehlen: „Glauben in Gemeinschaft leben“
17:52 17.11.2017
Alexandra Eimterbäumer ist neu in der Gemeinde Klein Hehlen. Quelle: Christina Matthies
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KLEIN HEHLEN. Mit einer halben Stelle ist Eimterbäumer zudem noch als Referentin im Lektoren- und Prädikantendienst der hannoverschen Landeskirche beschäftigt. „Ich bilde ehrenamtliche Prediger aus, das mache ich inzwischen seit sechs Jahren.“

Celle ist kein unbekanntes Pflaster für die studierte Theologin, die in der Kirchengemeinde Westercelle ihr Vikariat absolviert hat. Mit ihrem Mann und den zwei Söhnen lebt Eimterbäumer zudem schon seit zwölf Jahren in der Herzogstadt – übrigens direkt im Einzugsgebiet der Kirchengemeinde Klein Hehlen. „Vom Gemeindeglied zur Pastorin, das ist schon was“, schmunzelt sie. „Alles ist vertraut und gleichzeitig neu.“

Den Glauben in Gemeinschaft zu leben, das ist von essenzieller Bedeutung für die 49-Jährige. „Bei aller Liebe darf man aber auch nicht vergessen, dass jeder ein Individuum ist“, betont sie. In der Klein Hehlener Bonifatiusgemeinde wird Eimterbäumer schwerpunktmäßig für Kasualien, also kirchliche Amtshandlungen wie Taufen, Konfirmationen, Trauungen oder Beerdigungen und für den Besuchsdienst zuständig sein. Gemeinsam mit Pastor Michael Wohlgemuth habe sie hierfür ein Wochenmodell ausgearbeitet, das gerade in der Erprobungsphase sei, verrät sie. „Gerade die Besuche bei Menschen hier in der Gemeinde empfinde ich als etwas ganz Besonderes. Es ist schon ein großes Privileg, dass die Leute die Tür für einen aufmachen.“

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Bonifatiuskirche Klein Hehlen wird Pastorin Alexandra Eimterbäumer morgen um 10 Uhr von Superintendentin Andrea Burgk-Lempart offiziell in die Gemeinde eingeführt. Eimterbäumer freut sich auf die Arbeit in ihrer neuen Gemeinde: „Eine Viertelstelle ist nur machbar, wenn man einen guten Kollegen hat, der tolle Gemeindearbeit leistet“, sagt sie. „Und das habe ich.“

Von Christina Matthies