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Celle Stadt Neue Prädikantin in der Paulusgemeinde Celle: Zwischen Vollzeitjob und Bibelstellen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neue Prädikantin in der Paulusgemeinde Celle: Zwischen Vollzeitjob und Bibelstellen
04:29 10.02.2018
Die Worte der Bibel lebendig halten: Das hat sich Barbara Paschke für ihre neue Aufgabe vorgenommen. Am 28. Januar führte sie Superintendentin Andrea Burgk-Lempart in ihr Amt als Prädikantin ein. Quelle: Marie Nehrenberg
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„Ich plane unter anderem Gottesdienste und darf nun offiziell Predigten schreiben und der Gemeinde vortragen“, schildert sie. Sie sei schon lange aktiv in der Gemeinde. „Angefangen hat meine Verbindung hierher, als ich vor über 25 Jahren mit meinen Kindern zum Familiengottesdienst kam.“ Mehr und mehr fing sie an, in die Planung einzusteigen.

Heute ist Barbara Paschke Vorsitzende im Kirchenvorstand der Paulusgemeinde und arbeitet hauptberuflich als hauswirtschaftliche Betriebsleiterin in der Diakonie Himmelsthür. Trotz Vollzeitjobs habe es sie schon länger gereizt, die Ausbildung zur Prädikantin zu beginnen. „Ich habe großen Spaß daran, Gottesdienste zu gestalten, mit allem, was dazugehört“, erzählt sie. Und so folgten vor knapp drei Jahren den Worten Taten.

Die Ausbildung zur Prädikantin dauert zweieinhalb Jahre. Alle zwei Monate findet ein Wochenendkursus statt, wo die Teilnehmer sich sowohl mit theologischen wie auch fachlichen Schwerpunkten befassen. „Wir lernen natürlich, worauf es ankommt, wenn man eine Predigt schreiben möchte. Wir befassen uns intensiver mit der Bibel und ihren Inhalten. Und wir üben, für unseren Glauben eigene Worte zu finden“, ergänzt die Cellerin.

Neben der theoretischen Ausbildung finden praktische Übungen statt. Dabei ist dem Auszubildenden ein Mentor zugeordnet, oftmals der zuständige Pastor, der den angehenden Prädikantinnen und Prädikanten mit Rat und Tat zur Seite steht. Ist die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, wird der Absolvent von der Kirchenleitung beauftragt und in einem Gottesdienst in seinen Dienst eingeführt.“

"Ein bisschen aufgeregt war ich vor meinem ersten offiziellen Gottesdienst schon, gerade das Singen ist eigentlich nicht so meins“, schildert die frische gebackene Prädikantin lächelnd ihre Gefühlslage. Doch das habe sich schnell gelegt und die Freude an der Arbeit habe deutlich überwogen.

Barbara Paschke spricht mit Begeisterung über ihre neue Aufgabe. Am wichtigsten sei ihr, die Wörter der Bibel mit Leben zu füllen. „Es ist so spannend, die Inhalte dieses wirklich alten Buches zu entdecken und festzustellen, dass ich meine Gedanken, Freuden und Sorgen wiederfinde. Das erstaunt mich jedes Mal wieder aufs Neue.“ So sei es auch nicht ungewöhnlich, dass sie in ihren Predigten tagesaktuelle Geschehnisse anspricht und verarbeitet.

„Erst vor Kurzem stand ich mit einer Zeitung vor der Gemeinde und habe einen Artikel zitiert“, erzählt sie lachend. Es sei wichtig, die Werte und Normen, die in der Bibel verankert sind, auch mit zeitgenössischen Themen in Verbindung zu bringen. Denn nur so kann Barbara Paschke das erreichen, was sie sich mit Amtsantritt vorgenommen hat: die Worte der Bibel lebendig halten.

Von Marie Nehrenberg

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