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Celle Stadt Neuenhäusen: Rodenwaldt neuer Bürgermeister
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neuenhäusen: Rodenwaldt neuer Bürgermeister
15:57 25.04.2013
Von Oliver Gatz
Will bürgerschaftliches Engagement fördern: Neuenhäusens neuer Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt (SPD). Quelle: Oliver Gatz
Celle Stadt

NEUENHÄUSEN. Rodenwaldt bedankte sich für die Zusammenarbeit mit Eva von Groddeck und wünschte ihr gute Besserung. Als einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht der SPD-Politiker die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Der Ortsrat solle nicht als der „oberste Event-Manager" fungieren, sagte Rodenwaldt mit Blick auf das Stadtteilfest, das nach der diesjährigen Absage im kommenden Jahr wieder stattfinden soll. Aufgabe des Ortsrates sei es aber, die Organisation des Festes zu begleiten.

Dazu bringt sich Rodenwaldt selbst ein. Noch vor den Sommerferien will er sich per Mail an die Vereine, Verbände und Institutionen wenden und um Beteiligung an einer entsprechenden Arbeitsgruppe zur Organisation des Stadtteilfestes werben. „Den Termin des Festes sollte dann die Arbeitsgruppe festlegen", schlug der Ortsbürgermeister vor.

Nach eingehender Diskussion verabschiedete sich der Ortsrat auch von dem geplanten Bürgerbrunch in der Kirchstraße. „Der Termin im Juni ist nicht mehr zu halten", meinte Norbert Schüpp (CDU). Ähnlich sah es Behiye Uca (Linke/BSG): „In diesem Jahr wird es eng."

Peterson hatte sich bereit erklärt, die Organisation der Veranstaltung von Eva von Groddeck zu übernehmen. Auch sie zeigte sich am Ende skeptisch, noch in diesem Jahr einen Bürgerbrunch auf die Beine zu stellen. „Das wird sehr sehr knapp", lautete ihre Einschätzung. Zuvor hatte die Grünen-Politikerin eine Verlegung in den Spätsommer nach der Ferienzeit zur Diskussion gestellt. Doch der Ortsrat hatte Bedenken und verwarf diesen Vorschlag.

Schüpp hatte zuvor sein Bedauern ausgedrückt, dass es in diesem Jahr kein Stadtteilfest in Neuenhäusen gibt. Er regte an, jetzt die Organisation des Festes im kommenden Jahr „mit aller gebotenen Eile" anzugehen. „Es wäre schade, wenn der Faden ganz abreißen würde", sagte er.