Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Neues Format für Öffentlichkeitsarbeit im Kreisschützenverband
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neues Format für Öffentlichkeitsarbeit im Kreisschützenverband
13:48 02.05.2014
Kreispressewart Thorben Wehrmaker in der Diskussion mit Teilnehmern - an der 3. Arbeitssitzung der - Pressesprecher im Kreisschützen- - verband Celle Stadt und Land. Quelle: Heinemann Gahlau
Celle Stadt

Der Vorsitzende Karsten Knop von der gastgebenden Schützengesellschaft Altencelle betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung der Pressearbeit für die Schützen im besonderen Hinblick auf die Mitgliederwerbung. „Denn woher sollen neue Mitglieder kommen, wenn Interessierte nicht wissen, was in unseren Vereinen angeboten wird“, bemerkte Knop dazu in seiner Begrüßung.

Das Angebot im sportlichen Schießen mit Luft- und Kleinkalibergewehren, Pistolen, dem Lichtpunktgewehr und dem Bogen verstärkt öffentlich darzustellen und gleichzeitig bewusst zu machen, dass die Schützen auch Kulturträger sind durch ihre gelebten Traditionen, sind die wesentlichen Ziele der Pressearbeit. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch dazu ist zwingend notwendig.

Als Arbeitsbeitrag wurde beim diesjährigen Frühjahrstreffen ein fiktiver Pressebericht über die Mitgliederversammlung eines nicht existierenden Schützenvereins zur Diskussion vorgelegt. Es war ein Bericht ohne wirklich inhaltliche Aussagen, in Überlänge von zwei DIN A4-Seiten geschrieben und mit nichtssagenden Floskeln gespickt. Auch fehlte ein Foto als Blickfang für den Leser. Das neue Format für Berichte ist demgegenüber knapp und konzentriert auf das Wesentliche. Es entspricht den heutigen Lesegewohnheiten zu „Aktuelles in Kürze“. Aber abgestimmt auf Themen mit hoher Priorität wird es auch weiterhin ausführlichere Darstellungen geben.

Fotos in heutiger Digitaltechnik müssen selbstverständlich drucktechnische Anforderungen nach ausreichender Bildauflösung und Ausleuchtung erfüllen. Wesentlich sind nach wie vor Bilder, die eine eigenständige Aussage vermitteln. Aber auch traditionelle Gruppenbilder aus verschiedenen Anlässen heraus sind bei ansprechender Gestaltung nach wie vor unverzichtbarer Bestandteil interessanter Berichte.

Zum nach wie vor aktuellen Thema „Datenschutz“ verwies Thorben Wehrmaker auf das Kunsturheberrechtsgesetz vom 9. Januar 1907, das auch heute noch Gültigkeit hat. Im relevanten § 23 dieses Gesetzes ist festgelegt, dass Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben, zur Veröffentlichung keiner sonst erforderlichen Einwilligung bedürfen. Die Teilnehmer der Arbeitssitzung waren sich allerdings darin einig, dass Bilder für die Medien immer mit Fingerspitzengefühl ausgewählt werden sollten.

Von Heinemann Gahlau