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Celle Stadt Neues Stipendienprogramm: Mehr Vielfalt an Schulen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neues Stipendienprogramm: Mehr Vielfalt an Schulen
15:47 01.06.2012
Von Oliver Gatz
Celle Stadt

Das Programm „Horizonte – Stipendien für angehende Lehrkräfte mit Migrationshintergrund“ bietet die gemeinnützige Hertie-Stiftung an. Nach Berlin, Frankfurt-Rhein/Main, Hamburg, München und dem Ruhrgebiet ist Niedersachsen der sechste „Horizonte“-Standort. Ermöglicht wird das Programm durch die Unterstützung der Klosterkammer Hannover und der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Kultusministerium sowie der Leuphana Universität Lüneburg und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

In Seminaren und Akademien können die Stipendiaten ihre pädagogischen und persönlichen Kompetenzen erweitern und frühzeitig Netzwerke für das spätere Berufsleben aufbauen. Die finanzielle Förderung beträgt für Studierende monatlich bis zu 650 Euro sowie Büchergeld. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst erhalten ein Bildungsstipendium von 1000 Euro im Jahr.

Alle Stipendiaten werden für zwei Jahre gefördert. Tutoren betreuen die Stipendiaten jeweils an der Leuphana Universität Lüneburg und der Carl von Ossietzky Universität und unterstützen sie in allen Fragen des Studiums und der Ausbildung.

Bewerben können sich Studienanfänger und Studierende des Lehramts sowie Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit Migrationshintergrund. Das Stipendienprogramm ist offen für Bewerber aller Lehrämter, Fächer und Ausbildungsstufen. Die Bewerber sollten neben guten schulischen und akademischen Leistungen vor allem Eigeninitiative und Engagement, Interesse an interkulturellen Fragestellungen sowie Offenheit, Teamfähigkeit und Kreativität mitbringen. Die Bewerbungsfrist läuft für Abiturienten und Studierende bis zum 31. Juli, für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst bis zum 15. August. Weitere Informationen unter www.horizonte.ghst.de.

Die Hertie-Stiftung gehört mit ihrem Vermögen von rund 800 Millionen Euro zu den größten privaten Stiftungen Deutschlands. Seit 1998 besteht keinerlei Unternehmensbindung mehr. Die Stiftung möchte mit modellhafter Arbeit in der vorschulischen und schulischen Erziehung, der akademischen Bildung und der Forschung neue Lösungen aufspüren und zu deren praktischer Umsetzung beitragen.