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Celle Stadt Nightwash: Lachattacken im Schleudergang
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Nightwash: Lachattacken im Schleudergang
12:34 11.03.2012
"Knacki "Deuser pr‰sentierte am Freitag vier Neue und bekannte Komiker auf der "Night Wash" Tour in der CD Kaserne. Quelle: nicht zugewiesen
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Den Start machte Phillip Simon. Der junge Holländer begeisterte das Publikum mit Witzen und Anekdoten rund um Deutschland, Holland und ihre Klischees. Dabei trug vor allem sein typischer, niederländischer Dialekt und seine witzige Mimik zum Lacherfolg bei, besonders im zweitem Teil der Show zündete er eine Pointe nach der anderen und brachte den Saal zum Kochen.

Nicht ganz unbekannt dürfte Konrad Stöckel sein. Er reist schon seit einiger Zeit als „Hardcore Clown“ durch Deutschland und heimst derzeit einen Comedypreis nach dem anderen ein. Seine Show konzentrierte sich auf visuelle Situationskomik, Clownerie und Zaubertricks, wobei er mit seiner ungemein sympathischen Ausstrahlung und der lustigen Stimme schnell den Zugang zum Publikum fand und mit grotesken Tricks wie der Bierfontäne oder einem „Böller im Po“ punktete.

Mit David Werker stand der nächste Nachwuchskünstler auf der Bühne, der demnächst eine eigene Sendung bekommt. David erzählte aus seinem Leben als „aufgeweckter“ Student und wirkte aufgrund seiner jugendhaften Spritzigkeit. Er legte den Finger an den Puls der Zeit, hier lachte die eine Hälfte des Saales, während die andere überlegte, was wohl „skypen“ ist: Wunderbar frisch, auch wenn sämtliche Studenten-Klischees vom arbeitsscheuen, verschlafenen Schmarotzer abgearbeitet wurden.

Als vierten und letzten Gast des Abends gab es mit Uli Grewe ein weiteres Nachwuchstalent aus der Nightwash-Familie zu bestaunen. Grewe kreierte mit einem digitalem Aufnahmegerät die unglaublichsten Sounds und Stücke und intonierte mal gleich ein ganzes Schützenfest mit allen typischen Geräuschen so lustig, dass den Gästen die Tränen in den Augen standen. Auch der spontane Ausfall seines Gerätes brachte die Nightwash-Profis nicht aus der Fassung und so gab es eine wunderbar improvisierten Teil, in dem alle Komiker zeigten, das sie wirklich Spaß auf der Bühne hatten.

Von Timo Kastern