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Celle Stadt Orchester musica assoluta profiliert sich weiter
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Orchester musica assoluta profiliert sich weiter
10:56 09.01.2014
Thorsten - Encke Quelle: Susanne Harbott
Celle Stadt

Nichtsdestotrotz hat es das, sich „musica assoluta“ nennende Orchester bis heute nicht einfach, seinen Bestand zu sichern. Und das, obwohl es eine Reihe namhafter Solisten gibt, die bereit sind mit ihrem guten Namen, auch den Ruf dieses Orchesters zu mehren. Die Pianistin Ragna Schirmer sei da nur genannt. Oder die Klarinettistin Sharon Kam. Ende des Monats wird nun der seit kurzem ganz hoch gehandelte Geiger Benjamin Schmid in Hannover zu Gast sein, wenn am 25. Januar um 18 Uhr in der Herrenhäuser Galerie Kurt Weills viel zu selten gespieltes Violinkonzert erklingen wird. Außerdem ist noch die Bläserserenade von Antonin Dvorak geplant. Und nach dem „normalen“ Konzert geht der Abend weiter mit Benjamin Schmid, der zusammen mit Mitgliedern des Orchesters jazzige Klänge nachlegen wird.

Ein weiteres bemerkenswertes Programm spielt musica assoluta am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Celler Stadtkirche. „Von Venedig bis New York“ ist das Programm überschrieben. Zusammen mit der im vergangenen Jahr bei den Salzburger Festspielen aufgefallenen jungen Sopranistin Bele Kumberger setzt Orchesterleiter Encke auf den spannungsreichen Kontrast der Musik Vivaldis und Gershwins. Da treffen virtuose Arien aus Vivaldi-Opern auf jazzige Nummern von Gershwin, so auch auf Highlights aus „Porgy and Bess“. Auch dieses Konzert verspricht ein Erlebnis zu werden. Wer es nicht in Celle erleben kann, der hat eine weitere Hörmöglichkeit am Vorabend auf Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberg.

Am 15. Februar geht es weiter mit einem Konzert von musica assoluta in Hannover, dieses Mal im Ballhof, wo um 19.30 Uhr Stücke von Zimmermann und Strawinsky in Bezug gesetzt werden zu ganz neuen Klängen und zu einer Aria von Frescobaldi.

Am 2. März um 18 Uhr ist eine Premiere für dieses Orchester angekündigt: Es spielt unter Martin Dieterle in der hannoverschen Markuskirche ein ganz normales kirchenmusikalisches Programm, nämlich Mendelssohn-Bartholdys Oratorium „Paulus“.

Wenn der Konzertzyklus von musica assoluta am 22. März in der Orangerie Herrenhausen fortgesetzt wird, steht dann einmal mehr ein Programm extremer Kontraste bevor. Neben einem Arrangement von Canzonen Giovanni Gabrielis stehen zwei Kammermusiken des modernen Klassikers Paul Hindemith neben einer Uraufführung aus der Feder des Leiters von musica assoluta. Als Solistin ist die Cellistin Tanja Tetzlaff angekündigt. Danach gibt es wieder eine late night mit Kammermusik. Und am 16. Mai steht dann mit einem wieder in der Markuskirche angesiedelten Uraufführungsprojekt zusammen mit Schülern noch einmal etwas ganz Besonderes auf dem Spielplan des Orchesters.

Unter www.musica-assoluta.de gibt es weitere Infos.

Von Reinald Hanke