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Celle Stadt Oytener Firma zieht nach Celle um
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Oytener Firma zieht nach Celle um
18:43 18.09.2018
Von Gunther Meinrenken
Berend Lindner (links), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, überreichte Chemtron-Geschäftsführer Alexander Petrov (Mitte) den Förderbescheid über 300.000 Euro. Oberbürgermeister Jörg Nigge freut sich über die Umsiedlung des Unternehmens. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Ein Ansprechpartner, der sich um alles kümmert – nach dieser Maxime hat Oberbürgermeister Jörg Nigge (CDU) die Wirtschaftsförderung der Stadt aufgestellt. Ein kleiner Erfolg hat sich jetzt eingestellt. Die Oytener Firma Chemtron Engineering + Chemicals GmbH verlegt ihren Standort in die Residenzstadt. Das Unternehmen, das Reinigungssysteme für Gasturbinen herstellt, wird im Frühjahr kommenden Jahres das neue Firmengrundstück an der Schildenstraße beziehen.

Die Wahl für Celle ist kein Zufall. Chemtron-Geschäftsführer Alexander Petrov hat jahrelang im Ost-Europa Centrum Niedersachsen als Repräsentant der russischen Partnerstadt Tjumen gewirkt, bis er die Oytener Firma für Chemie und Anlagentechnik übernommen hat. Petrov trug sich mit Erweiterungsplänen, doch da die im Oytener Gewerbepark nicht möglich waren, schaute er sich nach anderen Standorten um und wurde quasi vor der eigenen Haustür in Celle fündig.

Am Rande des Neuenhäuser Gewerbegebiets, direkt an den Bahnanlagen, hat Chemtron ein 3800 Quadratmeter großes Grundstück erworben. "Darauf entstehen derzeit ein 400 Quadratmeter großes Bürogebäude, eine 360 Quadratmeter große Lagerhalle und eine Produktionshalle mit einer Fläche von 450 Quadratmetern", teilt Oxana Krüger, Assistentin der Geschäftsführung, mit. Die Chemikalien bezieht das Unternehmen von anderen Firmen. Nach der Umsiedlung soll die Belegschaft von derzeit sieben auf etwa zehn Mitarbeiter erhöht werden.

Die Investitionskosten liegen bei 1,5 Millionen Euro. 500.000 Euro hat Chemtron selbst aufgebracht, 700.000 Euro als Kredit aufgenommen und 300.000 Euro fließen aus Fördermitteln des EU-Programms "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". "Ohne diese Gelder wäre diese Investition für uns sehr schwierig geworden", meint Krüger, die sich auch bei der Stadt Celle für die Unterstützung bedankt.

Denn die Wirtschaftsförderung hat das Projekt über Monate eng begleitet, auch bei der Beantragung der Fördermittel. Oberbürgermeister Nigge: "Unser Dienstleistungsgedanke ist, dass alles über eine Person läuft. Um das leisten zu können, haben wir die Wirtschaftsförderung um zwei Stellen aufgestockt", freut sich Nigge über die ersten Früchte dieser Ansiedlungsphilosophie. "Wir rollen den Unternehmen den roten Teppich aus", so der Oberbürgermeister. (gu)

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