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Celle Stadt Paradies für Celler Nachwuchsfahrer
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Paradies für Celler Nachwuchsfahrer
17:59 12.06.2017
Fahren wie die Großen, mit Beifahrer oder ohne: Jan Niklas (8) geht rasant in jede Kurve. Quelle: Alex Sorokin
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Einen echten Run auf die Miniautos kann „Jumicar“ beim Sommerfest anlässlich seines einjährigen Bestehens verzeichnen. „Wenn man abbiegt, dann ist das Lenken schwer, und einer ist mir hinten drauf gefahren“, nennt Jan Niklas die einzigen Abstriche einer ansonsten tollen Fahrt. Die Verkehrszeichen kennen die Nachwuchsfahrer, aber mit dem rechtzeitigen Bremsen hapert es bei vielen sicher angegurteten und mit Helm geschützten „Verkehrsteilnehmern“ noch.

Autofahren ist schwer zu toppen, aber doch möglich: Ein echter Bagger zum Probieren steht an der nächsten Station bereit, während die Erwachsenen Gelegenheit erhalten, Lose für eine Tombola, deren Erlös dem Celler Kinderheim zugutekommt, zu erwerben. So mancher Vater oder Opa hätte wohl auch gerne auf die Torwand geschossen – die Schussstärke wird gemessen. Aber die Mädchen haben diese Disziplin für sich entdeckt. Finja kommt mit 73,5 Stundenkilometern ganz nah an den Rekord von 75 heran. Auch das Lichtpunktschießen kommt bei den Besuchern so gut an wie alle Angebote des gelungenen Sommerfestes, mit dem sich die Veranstalter, in den Kategorien des Rennsportes gemessen, eindeutig in der Formel 1-Klasse bewegen.

Von Anke Schlicht