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Celle Stadt Pfingstsingen: Besucher trotzen Regenwetter
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Pfingstsingen: Besucher trotzen Regenwetter
18:08 06.06.2017
Celle Stadt

Ein Meer von Schirmen säumte am Sonntag den Biergarten vor der Waldwirtschaft „Am Alten Kanal“. Einiges war in diesem Jahr neu. Die Gesamtleitung hatte zwar wieder Naum Nusbaum, aber er hatte dieses Mal erstmals seinen Städtischen Chor Peine im Schlepptau. So betonte er: „Das ist ein richtig begabter Chor.“ Und in der Tat überzeugte dieser Gastchor mit abwechslungsreichen Liedern, wie „Hab oft im Kreise der Lieben“ und „Dat du mien Leevsten büst“, bei denen Chorleiter Nusbaum sehr schön die Dynamiken herausgearbeitet hatte. Zudem präsentierte der Chor ein von Nusbaum gesetztes jüdisches Potpourri.

Ein zweiter Gastchor war in diesem Jahr der Shantychor „Salzwasser-Riege“ Hambühren, der „Seemann, deine Heimat ist das Meer“ sang und mit Instrumentalbegleitung und Sologesang mit dem schwungvollen „Gorch-Fock-Lied“ die weiblichen und männlichen Festbesucher wechselweise zum Gesang animierte.

Das Schwergewicht lag natürlich auch in diesem Jahr auf dem seit Januar neu formierten Männergesangverein „Liederkranz“ Fuhrberg / „Cellensia“ Celle, der in gewohnter Manier und Qualität 16 Stücke vortrug. Vereinspressereferent Hans-Dieter Drechsler, der in diesem Jahr durch das Programm führte, freute sich, mitzuteilen, dass man am 17. September bereits das 125-jährige Bestehen des Vereins feiern werde.

Sehr schön und getragen und mit einer ausgewogenen Klavierbegleitung von Demian Ewig startete die Chorgemeinschaft „Liederkranz“ Fuhrberg / „Cellensia“ Celle mit dem „Bundeslied“ und dem „Fuhrberger Lied“. Im fünften und letzten Auftrittsblock waren wie gewohnt langerwartete Männerchorklassiker zu hören.

Der Männergesangverein „Liederkranz“ Fuhrberg / „Cellensia“ Celle hat eindrücklich gezeigt, welchen Nutzen es hat, wenn man auf einen Chorzusammenschluss setzt. Dadurch bleibt nicht nur die Chorarbeit in zwei traditionsreichen Chören erhalten. Auch das Sängerfest in Wietzenbruch ist den Cellern weiterhin gewiss.

Von Matthias Blazek