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Celle Stadt Pfingstsingen am Alten Kanal zieht großes Publikum in seinen Bann
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Pfingstsingen am Alten Kanal zieht großes Publikum in seinen Bann
21:25 25.05.2015
    Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

„Das Pfingstsingen ist im Laufe der Zeit zu einer festen Einrichtung geworden“, sagte der Vorsitzende des gastgebenden Männerchores „Cellensia“, Winfried Unger. Die Menschen kamen wieder in Massen zur Waldgaststätte und wurden belohnt. Die Lieder konnten sich durch die Bank hören lassen. Und überall zwitscherten die Vögel kräftig mit, als gegen Ende des Chorfestes das Lied „Rüdesheimer Wein“ erklang.

„Cellensia“ hatte einen einmaligen Start mit „Das Morgenrot“. Einwandfreie Stimmen kamen hierbei klanglich hervorragend ausgesteuert zu Gehör. Sehr schön klang von den Gastgebern „Im schönsten Wiesengrunde“ und etwas beschwingt und mit einem sehr gut herausgearbeiteten langsamen Mittelteil „In einem kühlen Grunde“.

Eigens komponiert und erstmals aufgeführt sangen die „Waldmenschen aus Fuhrberg“, wie sich der MGV „Liederkranz“ Fuhrberg selbst anpries, das „Fuhrberger Lied“. „In Fuhrberg ist es wunderschön“, heißt es in dem von Fritz Garms und Sergej Kolmanovskj komponierten Lied. Der Gemischte Chor Lachendorf unter der Leitung von Gaby Dahl begrüßte die Gäste mit „Fliegt der erste Morgenstrahl“ und hinterließ einen sehr guten Eindruck am Schluss mit „Amazing Grace“.

Der Shanty-Chor Celle präsentierte sich mit Frauenstimmen besetzt und mit wechselnden Solisten. Perfekt ausgefeilt war das „Lied vom Grog“ mit dem Sologesang von Harry Krause und dem Hinweis der Sänger, dass drei Stück Zucker hineingehören. Der Gesangverein „Freiheit“ Hambühren sang mit wechselnder Dynamik „Dat du min Leevsten büst“, und dann, abwechslungsreich und ausgewogen in den Stimmen und mit einer sehr schönen Klavierbegleitung, „Hab mein Wagen voll geladen“.

Überhaupt war der Eindruck bei diesem Sängerfest wieder einmalig, was gewiss wieder der guten Gesamtleitung durch den „Liederkranz“-, „Cellensia“- und „Freiheit“-Chorleiter Naum Nusbaum sowie der seine Chöre begleitenden Katja Levtschenko am Klavier geschuldet war.

Von Matthias Blazek