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Celle Stadt Potenzial für einen Renner
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Potenzial für einen Renner
13:16 09.03.2018
Celle Stadt

Die Rede ist von der ersten Aufführung der französischen Komödie „Das Abschiedsdinner“ im Malersaal des Celler Schlosses. Ein Dreipersonenstück, in dem krankheitsbedingt kurzfristig die einzige weibliche Schauspielerin ausfiel und man seitens des Theaters sehen musste, wie man die Sache irgendwie retten konnte. Schließlich sind sämtliche bisher disponierten Aufführungen des Stückes von Mathieu Delaporte und Alexandre de la Patellière bereits bestens verkauft. Jede ausfallende Vorstellung hätte bedeutet, dass man die gebuchten Besucher würde enttäuschen müssen. Der Abend sollte also irgendwie gerettet werden. Deshalb engagierte man kurzerhand eine in Hamburg lebende Schauspielerin, die dieses Stück andernorts bereits gespielt hat und auch gerade Zeit hatte. Es folgte ein intensiver Probentag und dann die erste Aufführung.

Was in dieser kurzen Zeit geschah, das war sichtbar mehr als beachtlich: Die umbesetzte Produktion funktionierte so gut, wie manch normal geprobtes Stück nach sechs Wochen nicht. Und das, obwohl gerade die Gattung der Komödie zum Schwersten gehört, was einem als Regisseur an Aufgaben gestellt werden kann. Die Pointen saßen meistens, die Sprechtempi und der Spielrhythmus stimmten weitgehend, und insgesamt wurde abgesehen von wenigen Szenen auf eine Weise gespielt, die diese raffiniert gebaute Komödie bestens zur Wirkung brachte. Es dürfte jetzt schon klar sein: Diese Aufführung hat das Potenzial für einen Renner.

Zu verdanken war die Rettung dieses Abends zunächst einmal der Schauspielerin Antje Temler, die spontan für die erkrankte Tanja Kübler eingesprungen ist und die diese Rolle so präsent hatte, dass man nur an wenigen Stellen merkte, dass sie diese Produktion kaum geprobt haben kann. Aber auch Regisseur Sebastian Richter ist diese Vorstellungsrettung zu verdanken, denn dieser muss mit seinem Miniensemble Antje Temler, Johann Schibli und Armin Köstler enorm präzise gearbeitet haben, sodass es für Temler gut machbar war, sich in das feine Räderwerk der in anderer Besetzung fast fertig geprobten Komödie einzufügen. Jetzt darf man gespannt sein, inwiefern diese Inszenierung dann in der ursprünglichen Besetzung anders erscheinen wird.

Von Reinald Hanke

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