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Celle Stadt Praktikumsmesse schafft "Perspektiven und Klarheit"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Praktikumsmesse schafft "Perspektiven und Klarheit"
18:12 23.05.2014
Nina Sylvester vom Gleichstellungsbüro Hannover stellt das Projekt "Niedersachsen Technikum" vor: Frauen testen sechs Monate MINT-Studium plus Berufsalltag im Unternehmen. Quelle: Alex Sorokin
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Rund 250 Schüler der 9., 10. und 11. Jahrgänge nahmen an der Praktikums-Messe teil. Dabei stellten sie sich nicht nur gegenseitig ihre absolvierten Praktika in Form vom Präsentationen und an Info-Ständen vor, sondern konnten auch Vorträge von Firmenvertretern, Berufsberatern oder ehemaligen Ernestinern besuchen.

Schulleiter Johannes Habekost sagte in seiner Eröffnungsrede, dass die Veranstaltung dazu dienen solle „Perspektiven und Klarheit zu schaffen“ und wünschte den Schülern „aufschlussreiche und motivierende Gespräche“. Möglichkeiten dazu bekamen die Jugendlichen in großer Vielfalt. In zwei Vortragsrunden erhielten sie Einblicke in verschiedene Berufe. Gesprächspartner und Vortragende waren Rechtsanwälte, Architekten, Steuerberater, Polizeibeamte und Ingenieure – allesamt ehemalige Abiturienten des Ernestinums. „Wir zeigen, dass wir weiter Kontakt zur Schule halten und die jetzigen Schüler unterstützen wollen“, sagte Manuel Deichmüller, stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der Ehemaligen.

Studenten der Hochschule Hannover stellten die sogenannten MINT-Fächer vor und gaben den Jüngeren ihre Ratschläge mit auf den Weg. „Es ist vor allem wichtig, sich auszuprobieren. Wenn man sich im Studium noch einmal umorientiert, ist das völlig in Ordnung“, sagte Wirtschaftsinformatik-Student Fabian Dörrie (24).

Mit dem Programm „Niedersachsen Technikum“ sollen besonders mehr Frauen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert werden. „Es ist eine Kombination aus Schnupperstudium und Praktikum“, erklärte Nina Sylvester vom Gleichstellungsbüro Hannover.

Weitere spannende Möglichkeiten erwarteten die Schüler am Info-Stand der Firma Continental. Dort könnte man zum Beispiel ein duales Studium als Wirtschaftsingenieur beginnen. „Informiert euch rechtzeitig und nutzt alle Möglichkeiten der Berufsorientierung“, appellierte Ausbildungsreferentin Saskia Morié an die Schüler. Es sei sehr schade, wenn gute und engagierte Schüler einfach die Bewerbungsfristen verpassen, sagte Morié.

Schulleiter Habekost war begeistert von dem regen Interesse der Schüler und dem Engagement aller Beteiligten. „Auch die Berufsorientierung nach dem Schulabschluss gehört mit zu unserem Bildungsauftrag“, so Habekost. (joh)

Von Johanna Hasse