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Celle Stadt Probleme des Erwachsenwerdens
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Probleme des Erwachsenwerdens
13:02 01.10.2018
Marie Sophie Schmidt und Niklas Hugendick  Quelle: Milena Fischer-Hartmann, Schlosstheater Celle
Celle

Spannende und anrührende Geschichte über die Probleme des Erwachsenwerdens, der Pubertät, von Neid und Eifersucht, Freundschaft und Liebe: Die Zwillinge Phil und Dianne leben mit ihrer ungewöhnlichen, unangepassten und alleinerziehenden Mutter in einer beinahe verwunschenen alten Villa am Rande einer deutschen Kleinstadt …

In wechselnden Sequenzen und Rückblenden, in denen vor allem so mancher Hintergrund beleuchtet wird, erzählt die Geschichte von einem halben Jahr im Leben einer Familie. Und die Mitglieder dieser Familie haben – trotz der etwas flippigen, etwas alternativen Grundgegebenheiten – was die großen Themen wie Liebe und Beziehungen angeht, eben mit den gleichen „normalen“ Schwierigkeiten zu kämpfen wie die Allermeisten. „Wo ist eigentlich die Mitte der Welt?“, fragt ein Zwilling die Mutter – und die antwortet, es komme wohl auf den jeweiligen Standpunkt an. Die wilden, freien Tage der von den „kleinen Leuten“ des Orts schräg beäugten „Hexenkinder“ haben sich im Zuge der Zeit, des Größerwerdens, der Erwartung von Anpassung anstelle von Eigenständigkeit gewandelt. Jetzt sind die Zwillinge 17. Eine gewisse Kompliziertheit und Schwere hat sich eingeschlichen – etwas, das nach Orientierung und Selbstfindung ruft, zwischen erster großer Liebe, Freundschaft und der Suche nach dem eigenen Weg. Und dann gibt es da noch ein die Familienbande belastendes Geheimnis …

Die Regisseurin Milena Fischer-Hartmann und die Dramaturgin Mona vom Dahl orientieren sich – weniger angelehnt an die 2016 erschienene deutsche Verfilmung des Romans – vor allem an der Vorlage des Buchs zur Konzeption dieses Theaterstückes. „Wir wollten die Kraft der Bilder und Aussagen, die fast märchenhafte Aura des Buches ebenso herausarbeiten wie die vielen reellen Ansatzpunkte zum Leben von Jugendlichen, aber auch Erwachsenen – und hoffen dass sowohl Identifikation als auch Faszination, die der Stoff auf uns ausübt, auch auf die Zuschauer überspringen werden.“

Von Doris Hennies

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