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Celle Stadt Promis, Prinzen, schicke Autos: Oldtimer-Rallye fährt durch Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Promis, Prinzen, schicke Autos: Oldtimer-Rallye fährt durch Celle
21:41 24.08.2017
Von Christian Link
Katarina Witt rollt in einem BMW 328 über die Stechbahn. Quelle: Michael Schaefer
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Auch der Promifaktor schützt nicht vor Straßensperren nicht: Gleich bei ihrer ersten Durchfahrt durch Landkreis Celle war die Oldtimer-Rallye Hamburg-Berlin Klassik mit einer noch nie da gewesenen Verzögerung konfrontiert. „Das ist das erste Mal in zehn Jahren, dass so etwas passiert“, kommentierte Streckenkontrolleur Norbert Mühlenkord. Ein Unfall mit Vollsperrung hatte den Großteil der 180 Rallye-Teilnehmer auf ihren Weg von Reddingen nach Hermannsburg ausgebremst.

Der erste Wagen – ein Talbot London aus dem Jahr 1933 – holte sich überpünktlich um 17.37 Uhr seinen Stempel ab. Doch der große Schwung danach blieb zunächst aus. „Normalerweise kommen die Autos wie an der Perlenschnur durch“, erklärte Moderator Johannes. Aber das Hauptfeld traf erst mit deutlicher Verspätung ein.

Trotzdem hinterließ die Herzogstadt einen guten Eindruck bei den Oldtimer-Piloten. Mehr als 200 Menschen säumten den Markt und die Stechbahn, wo der Checkpoint aufgebaut war. Als erste Prominente trudelte die Schauspielerin Katharina Schubert ein. „Celle ist super, ich habe hier mal ein Jahr gelebt. Meine Eltern waren hier am Schlosstheater“, sagte die 53-Jährige. Auch der mehrfachen Olympiasiegerin Katarina Witt gefiel‘s. „Celle ist eine schöne alte gemütliche Stadt. Man würde jetzt gerne aussteigen können und sich was anschauen“, sagte der sogleich dicht umringte Eiskunstlauf-Star.

Auch Klaus Lohmann, der neue Geschäftsführer von Celle Tourismus und Marketing (CTM), ließ sich zusammen mit der 51-Jährigen fotografieren. „Ich habe mich sehr gefreut, dass sie mir den Celle-Katalog aus den Händen gerissen hat“, sagte Lohmann, der als ehemaliger Vertriebsleiter der Autostadt Wolfsburg viele alte Bekannte wieder traf.

Zuschauerin Margrit Imme aus Bröckel freute sich vor allem über die Durchfahrt von „Tatort“-Kommissar Richy Müller, der ihr beim Warten auf die Kontrolle am Checkpoint ein Autogramm gab: „Als Jugendliche habe ich seinen ersten Film gesehen, seitdem bin ich ein Richy-Fan.“

„Es waren so schöne Autos dabei. Gepflegt, gewienert und geputzt und dann noch nette Leute hinterm Steuern“, sagte der begeisterte Oldtimer-Fan Angelika Liedtke aus Celle, die jeden Wagen mit Applaus begrüßte. Ihr Motto: „Wenn sie hier schon durch fahren, muss man sie auch willkommen heißen“. (cli)