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Celle Stadt Psychiatrie: Neue Leiterin mit Herz für Patienten
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Psychiatrie: Neue Leiterin mit Herz für Patienten
19:54 07.01.2014
Von Gunther Meinrenken
Die neue Leiterin der Celler Psychiatrie, Dr. Reinhild Schulze, nimmt mit Dr. Rainer Brase, Geschäftsführer des Klinikums Wahrendorff die Baustelle ihrer künftigen Wirkungsstätte in Augenschein. Quelle: Alex Sorokin
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Die 50-Jährige verfügt über langjährige Erfahrung im klinischen Bereich. 17 Jahre lang war sie nach ihrem Studium in Hamburg unter anderem im Niedersächsischen Landeskrankenhaus Lüneburg und in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg tätig. Zuletzt war Schulze im Sozialpsychiatrischen Dienst des Heidekreises als Leitende Ärztin beschäftigt. "Der dreijährige Abstand war gut, aber der klinische Alltag hat mir auch gefehlt", so die zweifache Mutter zu ihren Motiven, sich auf die Stelle in Celle zu bewerben.

Für Dr. Rainer Brase, Geschäftsführer des Klinikums Wahrendorff, ist Schulze eine "Idealbesetzung." "Sie verfügt über eine breite klinische Erfahrung und weiß auch, wie die Versorgung außerhalb der Klinik funktioniert. Sie hat das Herz am rechten Fleck, ihr Herz schlägt für die Patienten", sage Brase, der sich freut, dass Schulze ausdrücklich betont hat, auch ärztliche Aufgaben wahrnehmen zu wollen. Dafür werde sie bei der Verwaltung der neuen Psychiatrie entlastet werden.

Die Vorbereitungen für den Celler Stützpunkt sind beim Klinikum Wahrendorff schon voll angelaufen, auch wenn die Eröffnung erst für Sommer oder Herbst 2015 geplant ist. "Wir haben in Köthenwald schon eine Station Celle I mit 21 Betten für Patienten aus dieser Region geschaffen. Hier arbeiten bereits neun Mitarbeiter aus dem Bereich Celle, die dann reibungslos hierher wechseln können", erklärte Brase. Eine Station Celle II folge im Sommer dieses Jahres.

Für die stationäre Psychiatrie in der Residenzstadt ist für Februar die Grundsteinlegung geplant. "Wenn es geht, wird man noch in diesem Winter die ersten Wände sehen", meine Brase.

Der Neubau kostet insgesamt 16 Millionen Euro. Elf Millionen Euro davon sind förderfähig, das heißt, dass das Land 9 Millionen Euro beisteuern wird. 7 Millionen Euro davon sind bereits geflossen, die restlichen 2 Millionen Euro sollen 2015 folgen. 7 Millionen Euro trägt das Klinik Wahrendorff selbst.