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Celle Stadt Rassekatzen: Baden und Striegeln für den großen Auftritt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Rassekatzen: Baden und Striegeln für den großen Auftritt
16:20 14.04.2013
Von Gunther Meinrenken
Bitte recht freundlich: Bei der Katzenausstellung wurden die Rassekatzen auch porträtiert. Frank Mettner (Bild links) war mit Jules Verue und Jougleur der Rasse Cream Sock‘s in die CD-Kaserne gekommen. Quelle: Alex Sorokin
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Neumann war aus Berlin nach Celle gereist, wo insgesamt 370 Rassekatzen zu bewundern waren. „Natürlich gibt es bei uns auch Katzenausstellungen, aber ich wollte mal eine andere Konkurrenz für meinen Sonnyboy“, erklärte die 72-Jährige, warum sie die weite Reise auf sich genommen hatte.

Einen Tag vor einer Ausstellung wird das 6,5 Kilogramm schwere Tier gebadet und gestriegelt. Ansonsten darf „Sonnyboy“ ein richtiges Katzenleben führen. „Er darf in den Garten, jagt dort auch Mäuse“, erzählte Neumann, die seit 17 Jahren Katzen züchtet. Das kann ein einträgliches Geschäft sein. Über 1000 Euro legt man für so eine Rassekatze wie „Sonnyboy“ auf den Tisch.

Verstimmt war der austragende Verein Delicat. „Wir wollten um 9 Uhr für die Besucher öffnen, aber die Stadt hat uns am Sonntag nur erlaubt, erst ab 11 Uhr zu beginnen. Die Veranstaltung wurde dort nicht als Fortbildung, sondern als Vergnügen eingestuft. So sind in den ersten beiden Stunden schon viele Besucher mit hinein geschlüpft, ohne zu bezahlen. Wir mussten die Türen ja öffnen und mit der Bewertung beginnen, sonst hätten wir das Programm gar nicht geschafft“, berichtete die stellvertretende Vorsitzende Birgit Fahrenholz.