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Celle Stadt Ratten werden immer dreister: Kammerjäger in Celle im Einsatz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ratten werden immer dreister: Kammerjäger in Celle im Einsatz
19:43 13.07.2018
Von Christian Link
Ratten werden durch Essensreste angelockt und gelten in vielen Innenstädten als Dauerproblem. - Quelle: Pixabay
Celle Stadt

Von einer Rattenplage ist Celle nach Angaben der Stadtverwaltung aber noch weit entfernt, auch von einem übermäßigen Rattenbefall könne man nicht sprechen. „Seitens Stadt und Kanalbetrieb liegen keine gehäuften Meldungen vor“, sagt Stadtsprecherin Myriam Meißner. Trotzdem hat die Stadtentwässerung derzeit eine Fachfirma damit beauftragt, in mehreren Stadtteilen unter- und oberirdisch gegen Ratten vorzugehen.

Den Kampf gegen die Nagetiere führt das Unternehmen „Gruber Schädlingsbekämpfung“ aus Burgwedel, die auch eine Außenstelle in Celle haben. Die Kammerjäger sollen die Kanalisation sowie die stehenden und fließenden Gewässer in Vorwerk, Hehlentor, Blumlage und auch einen Teilbereich von Neuenhäusen von Schädlingen frei halten. „Dazu gehört auch der Französische Garten und das Allerufer“, berichtet Meißner.

Die Schädlingsbekämpfer richten dazu unter anderem Köderstellen ein, um die Ratten schon dann zu erledigen, bevor sie sich überhaupt ans Tageslicht wagen. Wenn trotzdem ein Befall gemeldet wird, rücken die Kammerjäger der Firma Gruber im Auftrag der Residenzstadt noch einmal gesondert aus. Alle diese Köderstellen werden durch die Fachleute eingerichtet, kontrolliert und dokumentiert. Der sogenannte Köderplan werde jedes Vierteljahr oder bei Bedarf überarbeitet.

Die Stadtentwässerung trifft ebenfalls Vorsorgemaßnahmen. „Jährlich werden durch die Abteilung Kanalbetrieb flächendeckend Köder im städtischen Kanalsystem ausgelegt, um bestehende Schädlingspopulationen aufzuspüren“, so die Stadtsprecherin. Und dafür, dass immer genug Rattengift vorhanden ist, wird auch gesorgt: Alle vier Wochen werden die Köder aufgefüllt. Meißner: „Alle diese Maßnahmen werden bereits seit mehr als 15 Jahren durchgeführt. Es wurden in der gesamten Zeit keine Vergrößerung der Rattenpopulation festgestellt.“

Im Fadenkreuz der Stadtverwaltung stehen übrigens nicht nur die Ratten, sondern auch die Nutrias. Das Rathaus hat sogenannte Fallenjäger beauftragt, deren Einsatzgebiet im Französischen Garten und im Schlosspark liegt. „Diese Tiere fangen wir Tiere lebend ein – selbstverständlich unter Beachtung naturschutzrechtlicher Vorschriften“, versichert Meißner. Was anschließend mit den Tieren passiert, sagt sie nicht ... (cli)

Bis zum Sommer sollte der neue Wohnmobilstellplatz fertig sein. Doch auf der Herrenwiese tut sich nichts. „Die Stadt hat noch nicht mal den ersten Spatenstich gesetzt“, erzählt Celal Carut, erster Vorsitzender des SV Dicle. „Im Moment freuen wir uns darüber, dass wir uns noch auf unserem alten Platz für die neue Saison vorbereiten können.“

Dagny Siebke 13.07.2018

In seinem Büro in Köln wartet er auf den Anruf. „Das ist eine alte Tapetenfabrik. Sieht total stilisch aus, ist aber nicht isoliert. Hier sind gefühlte 80 Grad“, sagt Dave Davis. „Da hilft mir meine afrikanische Herkunft auch nicht weiter“, sagt der 45-Jährige lachend. Seine Eltern stammen aus Uganda. Nach ihrer Flucht vor dem Diktator Idi Amin erhielten sie in Deutschland politisches Asyl. Der Comedian ist am Donnerstag, 27. September, zu Gast in der CD-Kaserne. Dort wird er in einem Preview sein neues Programm testen: „Genial verrückt – Nichts reimt sich auf Mensch“.

Jürgen Poestges 13.07.2018

Wenn es um die städtische Baupolitik geht, macht sich Grünen-Ratsherr Stephan Ohl Sorgen um seine Füße: "Stadtvillen, Stadtvillen – überall werden nur noch Stadtvillen gebaut. Wenn ich an diese Dinger denke, bekomme ich Fußpilz." Beim Gedanken an das neue Groß Hehlener Baugebiet "Im Tale" dürfte es ihn bereits zwischen den Zehen jucken. Ohl: "Von 110 Grundstücken dort sollen 80 mit Stadtvillen bebaut werden – bei dem Gedanken daran krieg' ich zu viel. Wir sollten in Celle auch mal Wohnraum für sozial Schwache schaffen und nicht nur für Villen-Besitzer."

Michael Ende 13.07.2018