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Celle Stadt Regengebühr: Stadt berät 8000 Celler
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Regengebühr: Stadt berät 8000 Celler
18:44 01.10.2015
Von Gunther Meinrenken
Regentropfen fallen am 17.04.2015 in Freiburg (Baden-Württemberg) in eine Pfütze. Foto: Patrick Seeger/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: Patrick Seeger
Celle Stadt

"Es gab einen hohen Informationsbedarf", stellt Stadtbaurat Ulrich Kinder fest, nachdem die verlängerte Abgabefrist am vergangenen Mittwoch abgelaufen war. Mit dem bisherigen Rücklauf der Fragebögen ist er durchaus zufrieden. "Von den 30.200 Formularen, die wir verschickt haben, sind bis jetzt 13.800 bei uns abgegeben worden", berichtet Kinder. Das entspreche einer Quote von etwa 46 Prozent. Zudem hätten etwa die großen Wohnungsbaugesellschaften noch einen Aufschub bis Jahresende bekommen. Da käme noch einmal eine große Anzahl an Fragebögen zurück.

2066 Celler haben angegeben, dass ihr Grundstück gebührenpflichtig sei. Das sind ungefähr 15 Prozent der abgegebenen Bögen. "Das ist etwa die Quote, mit der wir gerechnet haben", meint Michael Martin, Fachdienstleiter der Abwasserentsorgung. Seine Mitarbeiter werden jetzt erst einmal die Grundstücksdaten ins System eingeben und die Gebühren berechnen. "Das hat für uns Priorität."

Danach knöpfen sich die Mitarbeiter des Kanal- und Klärwerkbetriebs diejenigen vor, die ihre Formulare nicht zurückgeschickt haben. Martin schätzt, dass etwa 5000 derartige Fälle übrig bleiben werden. "Wir müssen uns dann anschauen, welche Bereiche das sind, ob es plausibel ist, dass das Grundstück angeschlossen ist oder nicht. Dann sehen wir uns Luftbilder an und ziehen die Unterlagen zu Rate, die wir über das Grundstück und die Bebauung haben, und berechnen die Gebühr", erklärt er. Vor dem kommenden Frühjahr werde man aber wohl dazu nicht kommen, vermutet Martin.