Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Robinien in Celle gefällt: Verkehrssicherheit geht vor
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Robinien in Celle gefällt: Verkehrssicherheit geht vor
17:26 19.04.2018
Von Dagny Siebke
Unter Sturmtief Xavier mussten vor allem Celles Robinien leiden. Wären die neun Bäume an der Hannoverschen Straße nicht gefällt worden, hätten sie vom Wind umgeworfen werden können. Dabei hätten sie auch Gasleitungen beschädigen können. Quelle: Dagny Siebke
Celle Stadt

NEUENHÄUSEN. Doch hat Jeschar nicht nur Bienchen und Blümchen, sondern auch die Bäume der Stadt im Blick. "Der Weg von Hannover aus, in unserer bald ja wohl sehr blütenbunten bienenfreundlichen Stadt, ist jetzt ziemlich kahl", stellt die Westercellerin fest. Zudem scheine das Fällen von Bäumen "ansteckend" zu sein, da zwei große schöne Kastanien und eine Eiche in der Nähe des Bio-Fachmarktes in der Altstadt weichen mussten.

Jens Hanssen ist bei der Stadt Celle Fachdienstleiter für den Grün- und Straßenbetrieb. Zu den drei großen Bäumen neben dem Bio-Fachmarkt erläutert Hanssen, dass der Grundstückseigentümer für deren Fällung eine Ausgleichszahlung geleistet habe. Der Eigentümer bereite gerade die Bebauung des Grundstücks vor. Zudem muss er für Nachpflanzungen an anderer Stelle sorgen.

Im Bereich Bullenberg, Hannoversche Straße und Hannoversche Heerstraße mussten vor ein paar Wochen insgesamt neun Robinien gefällt werden. Hanssen erklärt: "Der Hauptgrund für diese bedauerliche, aber aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderliche Maßnahme waren die Folgen des Herbststurmes im Oktober. Der Sturm hatte auch an anderer Stelle Robinien besonders stark geschädigt und sogar umgeworfen, so zum Beispiel am Herzog-Ernst-Ring oder an der Witzlebenstraße."

"Im Nachgang dazu hat der Grünbetrieb im Rahmen der Baumkontrolle festgestellt, dass auch die Robinien an der Hannoverschen Straße nicht mehr standsicher waren", so Hanssen. Eine war zu 50 Prozent abgestorben, drei andere waren vom Eschenbaumschwamm befallen und die restlichen fünf Robinien wiesen im Stamm- und Wurzelbereich große Schäden auf. "Es ist zu Rissbildungen im Stammbereich gekommen, die durch die Bewegungsfrequenz unter der Windlast verursacht worden sind", erklärt der Fachdienstleiter. "Durch Anhebung des umgebenden Pflasterbereichs war zu erkennen, dass sich der Wurzelteller gelöst haben muss und die statische Verankerung der Bäume im Untergrund nicht mehr vorhanden war."

Ein externer Baumgutachter bestätigte das Ergebnis. Wären die neun Bäume an der Hannoverschen Straße nicht gefällt worden, hätten sie vom Wind umgeworfen werden können. Noch nicht geklärt ist, ob dort in Zukunft wieder Bäume gepflanzt werden können. Grund ist die recht weit oben liegende Gasleitung.

"Also die Erklärung, die Bäume waren krank und haben die Sicherheit der Bevölkerung und den Straßenverkehr gefährdet, finde ich ja nicht wirklich ausreichend", sagt Jeschar. "Denn dann müssten alle Bäume in der Nähe der Menschen entfernt werden. Ich wünsche mir sehr ein wirkliches Bewusstsein für eine gesunde Umwelt. Wie heißt es so schön: Die Natur braucht den Menschen nicht, der Mensch braucht die Natur."

Eine Spende über 1000 Euro für die Kinder- und Jugendhospizarbeit hat Hospizleiterin Marlies Wegner von den Bikerfreunden Wolthausen entgegen genommen: (von links) Christian Peters, Gunther Meerhoff-Pilinszky, Marlies Wegner, Renate Staebner und Herbert Staebner. Bei der Spende handelt es sich um den Teilerlös des Bikertreffens 2017. Deutlich mehr als 20.000 PS waren dabei im August in der 600 Seelen-Gemeinde im Westkreis zu bestaunen.

Michael Ende 19.04.2018

Mit den steigenden Temperaturen nimmt auch der Ausbildungsmarkt gerade Fahrt auf. Viele Schüler, die im Sommer die Schule beenden, wissen nun, welchen Weg sie beruflich einschlagen wollen, und sind auf der Suche nach ihrer zukünftigen Ausbildungsstelle. „Aktuell sind noch viele gute und hoch motivierte Bewerber bei uns in den Beratungen“, schildert Sonja Viezens, Teamleiterin der Berufsberatung bei der Arbeitsagentur. Vor allem in den kaufmännischen Berufen oder auch bei den medizinischen Fachangestellten seien Topbewerber zu finden.

Dagny Siebke 18.04.2018

Hella Peters heißt die neue Formular-Lotsin in Vorwerk. Ab sofort bietet sie allen Cellern kostenlos Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen jeglicher Art an. Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr können Hilfesuchende sie im Caritas-Point, Nordfeld 24, antreffen. Die Celler können ganz ohne Anmeldung oder Termin zu ihr kommen.

18.04.2018