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Celle Stadt Run auf neues Gewerbegebiet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Run auf neues Gewerbegebiet
17:17 30.12.2016
Von Gunther Meinrenken
Celles kostbarste Brache: Gegenüber von Möbel Wallach will die Stadt ein Gewerbegebiet entwickeln. Interessierte Firmen stehen schon Schlange. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Die interessierten Firmen kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft. „Vom Autohandel bis zu Start-up-Unternehmen, von Betrieben aus dem Energiesektor bis hin zu Logistikfirmen ist alles dabei“, berichtet Kinder. Viele Unternehmen aus dem Umfeld von Celle wollen entweder ihren Standort verlegen oder suchen neue, zusätzliche Flächen für Betriebserweiterungen. Doch die Vergabe wird nicht nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ erfolgen. Die Stadt hat besondere Pläne für die Perle unter den Gewerbegebieten.

„Wir wollen kein ganz offenes Gewerbegebiet, sondern neue, moderne und hochwertige Unternehmen ansiedeln. Wir wollen diesem Gewerbegebiet als Tor zu Celle ein besonderes Profil geben“, erklärt Kinder. Vorrangig sollen daher Betriebe aus den Bereichen Erdöl und Erdgas, Geothermie und erneuerbarer Energien, aus Forschung und Entwicklung zum Zuge kommen. „Wenn wir die Fläche damit nicht vollbekommen, kann man den Rest immer noch mit anderen Branchen auffüllen“, sagt Kinder.

Auch architektonisch soll das Gewerbegebiet zum Aushängeschild werden, schwebt dem Stadtbaurat vor, der dabei etwa an moderne Industriearchitektur wie in Holland denkt. Das werde mit den Firmen besprochen. „Die Unternehmen müssen ein klein wenig mehr machen als gewöhnlich, aber ich bin sicher, dass das auf Verständnis und Zustimmung trifft“, meint Kinder.

Nach dem bisherigen Zeitplan soll im Januar der Aufteilungsentwurf für das Gewerbegebiet ausgelegt werden. Anschließend werden die Anregungen eingearbeitet. Kinder rechnet im Sommer kommenden Jahres mit dem Satzungsbeschluss. Dann würde das Gewerbegebiet in die Vermarktung gehen und die Erschließung beginnen. 2018 bereits, so der Stadtbaurat, könnten die ersten Betriebe sich direkt an der Ostumgehung ansiedeln.