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Celle Stadt „SPD-Idee als Center-Alternative untauglich“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „SPD-Idee als Center-Alternative untauglich“
15:58 01.11.2010
Von Michael Ende
Celle Stadt

CELLE. „Untauglich und realitätsfern“, so nennt CDU-Ratsherr Michael Bischoff den Plan der SPD, die Angebotslücken der Celler Innenstadt durch kommunalen Immobilienerwerb und -betrieb zu lösen: „Wer in Anbetracht des millionenschweren Haushaltsdefizits der Jahre 2010 bis 2012 und der Gefährdung wichtiger städtebaulicher Projekte wie Allerinsel, äußerer Ring, Denkmalschutz West, Feuerwehr und Bauhof auf die Idee kommt, mit planwirtschaftlichen Instrumenten Gewerbeansiedlungen in der Innenstadt zu Lasten des Steuerzahlers zu fordern, hat jegliche finanzpolitische Bodenhaftung verloren.“

Begrüßt wird seitens der CDU der Kurs von Stadtbaurat Matthias Hardinghaus, der bei der Planung für die Gedo-Altstadt-Galerie einen Verfahrenswechsel vom Angebotsplan zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan anstrebt. „Die CDU Fraktion hält einen Verfahrenswechsel für unumgänglich. Ziel muss es ein, die Rahmenbedingungen für eine innerstädtische Einkaufsgalerie, wie sie in der Grundsatzerklärung des Rates skizziert wurden, rechtsverbindlich auch für spätere Besitzer und Betreiber einer Altstadt-Galerie festzuschreiben. Dies kann nach Expertenmeinung nur durch einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan erreicht werden“, so Bischoff.

Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen, zu denen neben „Ankermietern“ auch ein genau definierter Branchen- und Flächenmix zählte, könne ein Center nicht nur für Investoren und Betreiber, sondern auch für Innenstadt ein Erfolg sein, so Bischoff: „Erfahrungen anderer Städte bei der Centerentwicklung können und dürfen in Celle nicht ignoriert werden.“