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Celle Stadt SPD fordert Freilauf-Flächen für Celler Hunde
Celle Aus der Stadt Celle Stadt SPD fordert Freilauf-Flächen für Celler Hunde
19:47 18.07.2018
Von Michael Ende
Erlaubt ist das nicht: Dieser Hund genießt ein Bad im Schlossgarben - verbotenerweise ohne Leine. Quelle: Christian Link
Celle Stadt

Während der allgemeinen Brutzeit vom 1. April bis zum 15.Juli gelte in Niedersachsen die Leinenpflicht in der freien Landschaft. „In dieser Zeit sorgen Begegnungen mit freilaufenden Hunden auch in unserem Stadtgebiet besonders häufig für Konflikte und Irritationen in der freien Natur. Das muss nicht sein“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Patrick Brammer. Hunde-Tobeflächen würden dem vorbeugen, so Brammer: „Neben dem Naturschutz würde man auch dem Bedürfnis der Bürger nach mehr Sicherheit nachkommen. Auch den Erfordernissen artgerechter Haltung als Grundlage des Tierschutzes wird mit dieser sinnvollen Maßnahme Rechnung getragen.“

Die SPD schlägt vor, mindestens zwei legale Hundefreilaufflächen im Stadtgebiet auszuweisen. Brammer: „Es würde sich aus touristischen Gründen anbieten eine dieser Flächen in der Nähe des zukünftigen Wohnmobilisten-Platzes auf der Herrenwiese zu realisieren, eine andere nördlich der Aller.“ Über den Internetauftritt der Stadt Celle sollten auch ortsfremde Hundebesitzer die Möglichkeit haben, sich über die Hundefreilaufflächen zu informieren: „Celle könnte sich verstärkt als hundefreundliche Stadt etablieren.“

In vielen Städten Deutschlands werden spezielle Hunde-Areale angeboten, allein in Hannover gibt es 24 insgesamt rund 41 Hektar große Hundesauslaufflächen und acht Hundeauslaufwege von insgesamt 8,9 Kilometern Länge. „Celle würde durch dieses Angebot ohne Zweifel an Attraktivität gewinnen,“ so Brammer.

Neu ist diese Idee auch in Celle nicht. Die CDU hatte bereits 2011 einen ähnlichen Antrag gestellt und damals einen „Hundetummelplatz“ gefordert, der 1,5 Hektar groß und eingezäunt sein sollte. Diese Initiative verlief im Sande. Voraussetzung sei eine Fläche im Außenbereich, weil sonst der Lärmpegel zu hoch wäre, so die städtische Pressesprecherin Myriam Meißner: „Anwohnerbeschwerden wären vorprogrammiert. Eine solche Fläche zu finden, ist nicht unproblematisch. Die nahegelegenen Freiflächen stehen häufig unter Naturschutz, wie zum Beispiel das Naturschutzgebiet Obere Allerniederung.“ Meißner empfiehlt Hundehaltern, sich in Privatinitiativen zusammenzuschließen und vielleicht gemeinsam eine Fläche zu pachten. Celles Hundesportvereine hätten bereits entsprechende Areale.

Wer seinen vierbeinigen Freund verbotenerweise zum Beispiel im Schlosspark frei herumlaufen lasse, habe mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren zu rechnen – jedenfalls theoretisch, so Meißner. Die Stadt kontrolliere die Einhaltung der Anlein-Bestimmungen nämlich nicht. Wer also für derlei Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen werden wollte, der müsste sich schon selbst anzeigen. Wer den Verstoß eines anderen gegen die Anleinpflicht melden möchte, müsste sich an den Fachdienst Allgemeine Ordnung im Neuen Rathaus wenden. Bei einer Anzeige, die schriftlich zu erfolgen habe, müsste er allerdings auch „Ross und Reiter“ , beziehungsweise Hund und Herrchen nennen, so Meißner: „Anonymen Hinweisen können wir nicht nachgehen.“

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