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Celle Stadt Sascha Korf in der Celler CD-Kaserne: Blitzschnell, impulsiv und witzig
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Sascha Korf in der Celler CD-Kaserne: Blitzschnell, impulsiv und witzig
12:37 07.05.2018
Sascha Korf mit seinem Programm "Aus der Hüfte, fertig, los!" in der CD-Kaserne Quelle: David Borghoff
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Dabei geht es dem Spontanitätsexperten um das Thema Sprache. Alle kommunizieren über Emojis, Chat-Abkürzungen und Statusmeldungen, aber nicht mehr individuell. Die Kommunikation zwischen ihm und dem Publikum ist eine Plädoyer für das Sprechen miteinander. Es gibt unter den Kabarettisten wohl keinen zweiten, der sein Publikum derart in seine Show integriert und den Abend damit einzigartig werden lässt.

Gleich zu Beginn muss der Fotograf der Celleschen Zeitung Rede und Antwort stehen, warum er schon wieder geht. Die Zuschauer der ersten Reihen werden begrüßt, zu ihren Berufen, dem Wohnort oder auch ihren Sitznachbarn befragt. Für den einen oder anderen wird ein Glas Sekt geordert. Dabei ergibt sich eine unglaubliche Situationskomik. Von Gabi, deren Begleiter Norbert „stecken geblieben ist“ und zwar „im Garten“ lässt sich Sascha Korf das Handy geben. Spontan telefoniert er mit Norbert und entwickelt auf der Bühne eine saukomische Geschichte aus dem Gespräch. Ein junges Paar hat es dem Improvisationstalent besonders angetan. Die „emotionale Arbeit“ mit Steffen, der seine Freundin Lisa vor einem Jahr und zwei Monaten kennengelernt hat, wird auf der Bühne zu einem komischen Dialog. Sascha Korf schlüpft gleichzeitig in vier Rollen und spielt die emotionalen Zustände des 18-jährigen Abiturienten mit grandioser Spontanität nach.

Mit Charme widmet sich Sascha Korf Alltagsthemen, wie Ernährungsgewohnheiten, dem politischen Geschehen oder auch seiner eigenen Befindlichkeit. Wenn der 50-Jährige mit seinem Alter kokettiert, schafft er eine fast intime Atmosphäre: „Wenn ich spazieren gehe, treffen sich meine Arme ganz automatisch hinter dem Rücken.“ Zu seinem runden Geburtstag hat er sich einen Thermomix gekauft, seine Freunde haben ihm leider einen völlig entgleisten Aufenthalt in einer nach Lavendel riechenden Ayurvedaklinik geschenkt. „Wenn man in einer Badewanne mit Torf liegt, kann man sich schon mal an die feuchte Erde gewöhnen“. Bei einem Engagement auf der MS Europa und dem hohen Altersdurchschnitt der Kreuzfahrer ist ihm klar, dass das „MS“ für „Mumien-Schlepper“ steht.

Mit Begeisterungspfiffen und großem Applaus reagiert das Publikum als Sascha Korf am Ende der gelungenen Show den Udo-Jürgens-Song „Ich war noch niemals in New York“ mit vollem Körpereinsatz und Gebärdensprache übersetzt.

Von Marion Anna Peterson

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