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Celle Stadt Schäppchenjäger werden fündig
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Schäppchenjäger werden fündig
18:08 15.05.2018
Celle Stadt

Am vergangenen Mittwoch konnten alle Schnäppchenjäger bei der Ausgabe hinter dem Gebäude des neuen Rathauses ihre erworbenen Fahrräder oder Zubehör abholen.

Für nur 25,48 Euro hatte Wuttke sein Fahrradanhänger ersteigert. „Ich fahre sehr viel mit dem Rad, daher ist dieser Anhänger zum Beispiel sehr praktisch für sämtliche Einkäufe“, erzählt er. „Er sieht super robust aus. Mein Fahrradhändler muss nur noch eine Kupplung an mein Rad bauen und dann geht es los.“ Wuttke schaut regelmäßig nach neuen Angeboten und nimmt immer mal wieder bei Auktionen in Celle oder Burgdorf teil. „Aber das ist mein erstes Auktionsstück und ich bin davon wirklich begeistert“, ergänzt Wuttke.

Alle Neugierigen hatten schon vier Wochen vor der Versteigerung die Chance einen Blick auf die Angebote des Fundbüros zu werfen, um eventuelle Wünsche schon einmal anzuvisieren. Am 12. April startete die Online-Auktion, bei der die Interessenten zehn Tage Zeit für ihr Angebot hatten. Die Versteigerung des Fundbüros läuft wie folgt ab: Ein Auktionär legt vorab den ungefähren Zeitwert des Gegenstandes fest, welcher jedoch während der Versteigerung nicht preisgegeben wird. Die Interessenten bieten ihren Wunschpreis, der unabhängig von den Geboten der anderen Interessenten ist. Hierbei kann niemand die Gebote der anderen sehen. Wer nun am höchsten oder den genauen Zeitwert bietet, erhält am Ende sein Wunschobjekt und wird von der Stadt Celle darüber informiert.

Bei der Auktion wurden alle 105 Fahrräder – mit ganz unterschiedlicher Ausstattung und Qualität – aus dem letzten halben Jahr versteigert. „Unter den Angeboten sind wirklich auch Top Markenräder dabei, die noch fast neu sind. Da muss man nur aufpumpen und losfahren“, sagt Achim Kremberg, der für die Fundsachen in der Stadtverwaltung in Celle zuständig ist.

Neben den Rädern ersteigerten die zahlreichen Interessenten auch reichlich andere Objekte wie einen Rollator oder Sonnenbrillen, sodass bei dieser Auktion um die 300 einzelne Objekte zusammen kamen. „Die kleinen Objekte wie Schmuck haben wir gar nicht mehr hier vor Ort“, so Kremberg. Stattdessen bleiben sie direkt beim Auktionär und werden von ihm versendet. Der Verkäufer kümmert sich dann auch um die gesamte Logistik und das Verpacken der Gegenstände.

Achim Kremberg erzählt:„Von 1,57 Euro bis 159 Euro war bei dieser Auktion alles dabei." An den Angeboten sind oftmals nicht nur Privatleute interessiert, auch Profihändler nehmen an der Auktion teil. „Bei der ersten Ausgabe in der letzten Woche kam ein Berliner Profihändler, der direkt 12 Fahrräder mitgenommen hat“, sagt Kremberg. Diese Räder werden dann repariert, restauriert und in einem neuwertigen Zustand weiterverkauft.

„Die Termine für die Auktionen kommen immer auf unsere Kapazitäten und die Anzahl der Fundsachen an“, erzählt Achim Kremberg weiter. Aber alle Schnäppchenjäger aufgepasst: Die nächste Auktion wird dieses Jahr voraussichtlich zwischen Weihnachten und Silvester stattfinden.

Von Lilith Marciniak

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