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Celle Stadt Scheuener feiern gleich zwei Jubiläen auf einmal
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Scheuener feiern gleich zwei Jubiläen auf einmal
16:27 08.09.2013
Von Oliver Gatz
Die Scheuener Spielleute stehen Spalier, als die Spielmanns- und Fanfarenzüge auf dem Festplatz aufmarschieren.   Quelle: Oliver Gatz
Celle Stadt

Beim Kreismusikfest feierte der Spielmannszug Scheuen sein 50-jähriges Bestehen. Den Auftakt bildete der Festkommers am Freitagabend, der von den Spielleuten musikalisch umrahmt wurde. Dabei ging es abwechslungsreich und unterhaltsam zu. So kamen ein knappes Dutzend sogenannter Boomwhackers zum Einsatz – Kunststoffrohre, die einen bestimmten Ton erzeugen, wenn sie angeschlagen werden. Zudem konnten die rund 220 Gäste einen "Stargast" begrüßen: den österreichischen „Volks-Rock'n'Roller“ Andreas Gabalier, den Leif Lutschewitz gekonnt parodierte.

Gefeiert wurde am Wochenende auch noch ein weiteres Jubiläum: das 25. Scheuener Kinderfest, das nur alle zwei Jahre stattfindet. Diesmal bot der Festplatz dafür am Sonnabend einen ganz besonderen Rahmen. Denn normalerweise findet das Kinderfest auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule statt.

Ob Getreidemühle, Dosenwerfen, Luftballonwettbewerb, Hüpfburg, Ertasten von Obst und Gemüse oder der Blick in das Cockpit eines Segelflugzeuges: Die Vereine und Verbände boten den Kindern ein abwechslungsreiches Programm mit vielen spannenden Aktionen. Weil auch noch das Wetter mitspielte, war der Andrang an den Ständen groß.

Am Abend sorgte das Duo "Deep Passion" für Stimmung im Festzelt, das die Scheuener in ein Segelschiff verwandelt hatten – eine Kulisse, die schon bei der diesjährigen Faschingsparty im ehemaligen Soldatenheim für staunende Blicke sorgte. Abgerundet wurde das Festwochenende mit einem Bürgerfrühstück am Sonntag, zu dem mehr als 200 Menschen kamen.

"Das Kreismusikfest bot die Gelegenheit, sich mal wieder mit den anderen Spielmannszügen auszutauschen", resümierte Frank Kramer, stellvertretender Stabführer des Spielmanszuges Scheuen. "Es ist ein freundschaftliches Miteinander", fügte die Leiterin des Zuges, Sigrid Klepsch, hinzu.