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Celle Stadt Schritt Richtung Celler Studiengang
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Schritt Richtung Celler Studiengang
14:54 01.05.2011
Von Michael Ende
Celle Stadt

SCHEUEN. Als Organisationseinheit existiert sie schon, die Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK). Die Akademie, deren neuer Standort in der ehemaligen Scheuener Freiherr-von-Fritsch-Kaserne bis zum Jahr 2020 für insgesamt 74 Millionen Euro entstehen soll, soll jetzt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel und den beteiligten Landesministerien das detaillierte Konzept mit den konkreten Ausbildungsinhalten des vom Land geplanten Feuerwehr-Bachelor-Studiengangs entwickeln. Der wird zwar in Scheuen und nicht wie von den Cellern erhofft in Scheuen angesiedelt, doch an der Aller wähnt man sich auf dem richtigen Weg.

Die Celler CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinrich Langspecht und Thomas Adasch werten die Entscheidung der Landesregierung, ab Wintersemester 2012/13 einen Studiengang Feuerwehrwesen einzurichten als Etappenerfolg. Der komme nicht von ungefähr, so Adasch: „Der Entscheidung vorausgegangen waren intensive Gespräche, die wir gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Johanna Wanka, Staatssekretär Josef Lange aus dem Wissenschaftsministerium, Staatssekretärin Sandra von Klaeden aus dem Innenministerium und unserem Celler CDU-Fraktionsvorsitzenden Heiko Gevers vor einigen Wochen in Hannover geführt haben.“

Auch wenn der Name Suderburg noch im Vordergrund stehe, sei Celle das Ziel der Reise, so Adasch: „Unsere gemeinsamen Gespräche haben zum Erfolg geführt. Wir sind mit dem Feuerwehrstudiengang bundesweit führend. Die neue Feuerwehr- und Brandschutzakademie in Scheuen wird in diesem neuen Studiengang mit einbezogen.“ Und dabei solle es nicht bleiben: „Erhebliche Teile der Ausbildung werden dann hier stattfinden können. Wir wissen, dass der Studiengang ausbaufähig ist, so dass Celle als Standort für diesen Studiengang langfristig an Bedeutung gewinnen wird.“ Man habe nicht davon ausgehen können, dass der Studiengang sofort nach Scheuen komme, da es die neue NABK noch gar nicht gebe, so Adasch: „Dafür braucht man eine Infrastruktur, wie man sie derzeit zum Beispiel in Suderburg findet. Dass der Studiengang erst einmal an bestehende Strukturen angehängt wird, war klar.“

●Morgen Info-Veranstaltung: Informationen zur zukünftigen Akademie in Scheuen gibt es am morgigen Dienstag aus erster Hand. Dann erläutert Landesbranddirektor Jörg Schallhorn ab 19 Uhr im groß Hehlener Ringhotel Celler Tor als oberster Brandschützer des Landes die aktuellen Planungen, Ziele und Perspektiven für die NABK.