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Celle Stadt Selfies und toller Bigband-Nachwuchs
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Selfies und toller Bigband-Nachwuchs
08:43 24.02.2018
Von Jürgen Poestges
Die Big Band des Celler KAV-Gymnasiums trat am Donnerstag gemeinsam mit der NDR Big Band auf. Quelle: Cagla Canidar
Celle Stadt

„Ich hatte mir schon ein klein wenig Sorgen gemacht“, gestand Mareike Albs, die Leiterin der „kleinen“ Band. „Aber als die ersten Töne gespielt wurden, habe ich gemerkt, dass sie locker wurden.“ Auch Rudolf Markfort, Bandleader der älteren Musiker, war hoch zufrieden. „Das war ein toller Abend.“

Dem stimmte der gebürtige Celler Klaus Heidenreich zu. Er spielt in der NDR-Bigband die Posaune, hat selbst in der KAV-Schulband seine ersten Erfahrungen gesammelt. „Es ist toll, zu sehen, dass beide KAV-Bands so gut besetzt sind. Diese Halle kenne ich nur von Abi-Parties. Jetzt hier einmal auf der Bühne zu stehen, hat schon so etwas wie Heimatgefühle hervorgerufen“, sagt er. Und ergänzt schmunzelnd: „Rudi Markfort hat sich überhaupt nicht verändert.“

Der musikalische Abend begann mit der Bigband-Version von Pharell Williams' „Happy“, souverän dargeboten von den Jüngsten. Und die Solisten marschierten dann auch tapfer nach vorne an das Mikrofon. „Das haben sie sich eigentlich am Anfang gar nicht getraut. Aber im Konzert blieb ihnen ja nichts anderes übrig. Sie mussten ja zum Mikrofon“, sagt Albs.

Ebenso meisterten die kleinen KAVler ihre Version von Coldplays „Lost“ und „Rock around the Clock“.

Die älteren Schul-Musiker boten Jazz-Standards. „Fly Me to the Moon“, „Sing, Sing Sing“, „Groove Merchant“, „Defibrilation“, „Birdland“, eine Hommage an den Saxofonisten Charlie Parker, und „Gonna Fly Now“ aus einem der „Rocky“-Filme. Den Musikern war der Spaß anzumerken, die Solisten trauten sich auch an die ein oder andere kleine Improvisation heran – eine mehr als gelungene Vorstellung beider Bigbands, die in ihr Hobby jede Menge Zeit investieren und sich mit diesem Konzert selber belohnten.

Die Profis von der NDR-Bigband boten „Selfies“. „Es ist das Größte für einen Jazzmusiker, wenn er seinen eigenen Stil entwickeln kann, wenn der Zuhörer mit geschlossenen Augen weiß, wer da gerade spielt“, erklärte Bandleader Lysne. Und so präsentierten sich einige Musiker sowohl mit eigenen Kompositionen als auch mit Interpretationen von bekannten Titeln. „Wir haben dieses Konzept extra für die Konzerte mit den Schulbands gewählt“, erklärte Heidenreich. „Wir wollen dem Nachwuchs zeigen, was in einer Bigband alles möglich ist. Und natürlich wollen wir auch den dynamischen Sound zeigen, den bekommt man ja so häufig nicht zu hören.“ Der Celler stand im übrigen mit seiner Komposition „Unentschieden“ mit seiner Posaune vor dem Solo-Mikrofon.

Mit einem schwungvollen „Street Life“ von den Crusaders aus dem Jahr 1979 ging der bemerkenswerte Abend zu Ende. Und Bandleader Geir Lysne machte den Nachwuchsmusikern aus der Schulband das größte Kompliment: „Ich bin überzeugt, in fünf, zehn oder 15 Jahren haben wir den ein oder anderen der heutigen Schüler in unserer Band sitzen.“

Und nach dem tosenden Applaus der Zuschauer am Ende zu urteilen, sahen die das genau so.

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