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Celle Stadt Sinfonisches Schwergewicht für Kenner in Celler CD-Kaserne
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Sinfonisches Schwergewicht für Kenner in Celler CD-Kaserne
15:57 15.04.2018
Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Doliwa ist nicht die einzige Hochkaräterin „im Schlepptau“, Wißmann hat mit Keyboarder Andreas Hinrichs sowie Robby Schön am Schlagzeug und Larry Bartels am Bass renommierte Kollegen aus Hamburg gewinnen können. Ein echtes Schwergewicht steht der Band, Wißmann und den 65 Zuhörern bevor. „Anstrengend“, ist in der Ansage zu vernehmen. Wie ist das und der kleine Flyer, der überall ausliegt und die Deutung gleich mitliefert, zu interpretieren - als Warnung? Auf dem kleinen Blättchen ist von Bibeltexten, Johann Sebastian Bach, den Elementen, dem Sterben des Ich-Erzählers und dem schlechten Zustand der Erde die Rede. So traurig wie wahr und in der Mixtur spannungsreich.

„Vielleicht erkennt Ihr die fünf einzelnen Teile“, wendet sich Wißmann nochmal verbal an sein Publikum, bevor die Instrumente und die Stimmen das Zepter übernehmen. Luft, Erde, Wasser und Feuer hat sich der Komponist genähert, auch vor dem Leben an sich ist er nicht zurückgeschreckt, er hat es als fünften Bestandteil hinzugefügt, sagt der Flyer. Für die Luft sind Anleihen beim großen Johann Sebastian Bach genommen worden. Doliwa singt sich die Seele aus dem Leib, Wißmann versinkt im Spiel auf den Saiten. „Jetzt ist es Zeit zu gehen, auf Wiedersehen zu sagen, die Welt zieht vorüber, keine Hoffnung, kein Weg, keine Chance zu bleiben“, ist zu hören.

Das kann man in speziellen Momenten sicher so oder so sehen. In jedem Fall sind es traurige Zeilen – die gänzlich unberührt lassen. Oder bei den Zuhörern, die am Ende begeistert klatschen, sehr wohl Wirkung erzielen? Ein Werk womöglich nur für echte Kenner? Eines steht jedenfalls fest: Genesen wird die Welt an dieser Hymne nicht.

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