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Celle Stadt So kommen Radfahrer im Celler Land sicher durch die dunkle Jahreszeit
Celle Aus der Stadt Celle Stadt So kommen Radfahrer im Celler Land sicher durch die dunkle Jahreszeit
18:08 01.11.2017
Mit heller und reflektierender Kleidung machen Radfahrer im Straßenverkehr am besten auf sich aufmerksam. Außerdem sollten sie die entsprechenden Radwegschilder beachten. Für radelnde Geisterfahrer kann es teuer werden. Quelle: Michael Schäfer
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Gerade dunkle Jacken seien im Herbst und Winter im Trend, hat Polizeisprecher Guido Koch beobachtet – ein Fehler. "Man sollte etwas Reflektierendes tragen", sagt er. "Am besten wäre eine Warnweste."

Nicht nur der Radfahrer sollte "leuchten", auch das Fahrrad sollte sprichwörtlich ins Auge springen. "Das Licht muss funktionieren", sagt der Polizeisprecher. Neben den Lichtquellen helfen Reflektoren an Front, Heck, in den Speichen und an den Pedalen, damit das Zweirad gesehen wird. Seit Mitte 2013 sind Batterie- und Akkuleuchten am Fahrrad erlaubt, allerdings seien die Richtlinien komplex, sodass keine pauschale Empfehlung für die sogenannten Stecklichter möglich sei, sagt Koch. Generell sei alles gut, was zum Erkennen des Radfahrers beiträgt.

Zusätzliche Sicherheit auf vereisten Flächen und festgefahrenem Schnee bieten spezielle Winterreifen mit und ohne Spikes.

Neben der Ausstattung von Fahrer und Rad trägt korrektes Verhalten im Straßenverkehr zur Sicherheit bei. Für ausgewiesene Radwege (siehe rechte Spalte) gilt eine Benutzungspflicht. Das Rechtsfahrgebot gilt auch für Radler. Geisterfahrern, die auf der falschen Straßenseite unterwegs sind, droht ein Verwarngeld von 15 Euro. Bei einem Unfall kann es teuer werden: Gerichte haben radelnden Falschfahrern in der Vergangenheit oft eine Teilschuld gegeben.

Von Amelie Thiemann