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Celle Stadt Spannende Rhythmen und melancholische Musik
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Spannende Rhythmen und melancholische Musik
22:30 01.07.2018
Musikalische Reise in den Süden: „Spanish Mode“ brachte dem Celler Publikum im Schlossinnenhof lateinamerikanische Klänge näher. Quelle: David Borghoff
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An der musikalischen Qualität des Leipziger Quintetts dürfte das allerdings kaum gelegen haben: Claudia Wandt (Gesang), Michael Breitenbach (Sopransaxofon), Frank Kaiser (Gitarre), Christian Sievert (Kontrabass) und Peter Kuhnsch (Perkussion) begeisterten mit einer gelungenen Mischung aus spannenden Rhythmen und hinreißend melancholischer Musik.

„Yo soy María“ aus Ástor Piazzollas Tango-Oper „María de Buenos Aires“ – eine großartige Liebeserklärung an den Tango Argentino – eröffnet den weltmusikalischen Ausflug nach Argentinien, Mexiko, Chile, Panama, Venezuela und Peru. „Yo so María de Buenos Aires“, singt Wandt mit funkelnden Augen – ich bin Maria aus der Vorstadt, eine Frau des Tangos, eine Frau der Nacht und der verhängnisvollen Leidenschaften. Und man nimmt ihr das südländische Temperament auf den ersten Blick ab, fühlt sich mitten ins Herz dieser lateinamerikanischen Großstadt versetzt.

Überhaupt ist Claudia Wandt der Glanzpunkt des Abends: Ihre kraftvolle Stimme bewältigt spielend mehrere Oktaven – mal haucht sie und klagt („Canción de lejos“) um dann wieder voller Lebensfreude zu explodieren („Se dice de mi“). Mit den Eigenkompositionen „Leipzigtango“ (Frank Kaiser) und „Yalla Yalla“ (Michael Breitenbach) zeigen aber auch Wandts hochkarätige Musikerkollegen virtuos, was sie an Gitarre, Kontrabass, Saxofon und Perkussion zu bieten haben.

„Co toda palabra me entrego a tus brazos – mit jedem Wort, jedem Lächeln, jedem Blick, jeder Berührung gebe ich mich in deine Arme“: Zauberhaft besingt Wandt die Liebe, wie in so vielen Liedern an diesem Samstagabend – mit „Bésame mucho“ und „Cucurrucucú paloma“ stehen zudem zwei Klassiker auf dem Programm. Bei „Agua de rosas“ schließlich kommt Wandts augenzwinkernder Charme endlich auch beim Publikum an – der gemeinsam gesungene Refrain erweckt den Schlossinnenhof zum Leben.

Von Christina Matthies

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