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Celle Stadt Sperrung auf B3 in Celle dauert vier Wochen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Sperrung auf B3 in Celle dauert vier Wochen
17:43 27.06.2017
Von Christian Link
Bis voraussichtlich zum 21. Juli bleibt auf der Hannoverschen Straße eine Fahrbahn gesperrt, weil die Stadtentwässerung einen Regenwasserkanal erneuert. Die B3 ist in dieser Zeit in Richtung Congress Union nicht befahrbar. Quelle: Christian Link
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Die Kanalerneuerung soll in zwei Phasen ablaufen. "Im ersten Arbeitsgang wird der Hauptkanal auf der östlichen Fahrbahn erneuert. Im zweiten Schritt werden die Anschlussleitungen mittels Straßenquerungen zum westlichen Fahrbahnrand hergestellt", sagt Stadtsprecherin Myriam Meißner. Da sich die Arbeiten auf der Bundesstraße abspielen, sind besondere Sicherheitsabstände zwischen dem fahrenden Verkehr und den Bauarbeiten einzuhalten. Deshalb kann der Verkehr nur einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden kann.

Nach Angaben der Stadtverwaltung bleibt die Verkehrsführung während der gesamten Baudauer gleich: Wer auf der B3 nach Norden fahren will, muss in den kommenden Wochen entweder über Jägerstraße oder Sägemühlenstraße ausweichen. Die Zufahrt in die Hannoversche Straße in Richtung Schloss bleibt auch dann gesperrt, wenn in der zweiten Bauphase die westliche Fahrbahn erneuert wird.

In Richtung stadtauswärts kann die Hannoversche Straße weiterhin befahren werden, allerdings entfällt die zusätzliche Abbiegespur in die Sägemühlenstraße. Das Linksabbiegen in Richtung Badeland bleibt weiterhin erlaubt. Wie die Stadtentwässerung gestern auf CZ-Anfrage erläuterte, hat der zuständige Baustelle-Absperr-Service offenbar vergessen die Straßenmarkierung entsprechend zu ändern. Das soll aber nachgeholt werden.

Die Sanierung des Regenwasserkanals in diesem Bereich steht bereits seit Jahren auf der To-Do-Liste der Stadtentwässerung. Schon im Januar 2013 hatte eine Kamerauntersuchung den sehr desolaten Zustand des Kanals gezeigt, berichtet Meißner. "Betroffen sind etwa 65 Meter Hauptkanal. Ebenfalls mit erneuert werden die vier Straßeneinläufe beidseitig der Hannoverschen Straße", so die Rathaussprecherin.

Wenn es nach dem städtischen Tiefbauamt gegangen wäre, wäre die Kanalsanierung längst im Rahmen von Straßendeckensanierungen erfolgt. Wegen der klammen Haushaltslage wurden die Arbeiten immer wieder verschoben. Laut Stadtentwässerung darf es aber keine weiteren Verzögerungen geben. Der Eigenbetrieb, der für das 750 Kilometer lange Kanalrohrsystem der Residenzstadt zuständig ist, sieht umgehenden Handlungsbedarf, sodass die Bauarbeiten nun unabhängig von etwaigen Fahrbahnsanierungen ausgeführt werden.