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Celle Stadt Spielerische Integration in Vorwerk
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Spielerische Integration in Vorwerk
11:11 01.11.2018
Von Michael Ende
Die Kinder der Grundschule Vorwerk kommen bei dem Spielen von Gesellschaftsspielen zusammen und treten direkt in die Interaktion und den sprachlichen Austausch miteinander. Quelle: Stadt Celle
Celle - Vorwerk

Unter dem Titel „Integration durch Spiel“ hat die Grundschule Vorwerk in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Integration der Stadt Celle ein zunächst zweimonatiges Projekt zur Förderung der Integration auf die Beine gestellt. Damit Kinder mit und ohne Zuwanderungshintergrund die Gelegenheit haben, sich losgelöst vom Unterrichtsgeschehen in gemeinsamen Gesellschaftsspielen aufeinander einzulassen.

Die Grundschule Vorwerk ist ein Lernort, der durch die Zuwanderung in den letzten Jahren sehr viel Zuwachs bekommen hat. Einige Kinder sprechen und verstehen wenig oder kein Wort Deutsch. Diese sehr gemischte Gruppe soll zusammenfinden. Das Projekt knüpft an der Lebenswelt der Kinder an. Rektorin Kathrin Linneweh umschreibt das Projekt mit einem Wunsch: „Wir möchten mit dieser Bildungs- und Integrationsmaßnahme die Bildungschancen der Kinder durch ein zügiges Erweitern ihrer Sprach- und Sozialkompetenz erhöhen und ihre Integration in die Gesellschaft fördern.“

In offener Atmosphäre im gemeinsamen Umgang mit Gesellschaftsspielen lernen Kinder die deutsche Sprache im neuen Kontext kennen und ohne Scheu zu erproben. Sie lernen in der Interaktion miteinander Rücksicht, Respekt, Fairness und Gemeinschaftssinn weiterzuentwickeln und multikulturelle Freundschaften zu schließen. In den Beziehungen zu Mitspielern und Spielinhalten produzieren die Kinder immer wieder neue Fähigkeiten, die sie auf ihre eigene Lebenswelt umwandeln können. Aktuell nehmen 18 Kinder in zwei Gruppen daran teil.

„Integration fängt im Kindesalter an. Das gemeinsame Agieren außerhalb und zusätzlich zum Unterricht schafft unter den Kindern Vertrauen. Spielerisch können Sprachkenntnisse gefördert, die Konzentration gestärkt, ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt und Freundschaften aufgebaut werden", so Serpil Klukon, Abteilungsleiterin Integration.

Die Kindergruppe, das sind Schüler aus den Eingangsstufen mit und ohne Zuwanderungshintergrund, trifft sich viermal in der Woche. Das Projekt startete am 15. Oktober und läuft noch bis zum 14. Dezember.

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