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Celle Stadt Stachetzki vertritt Celler Einzelhandel
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Stachetzki vertritt Celler Einzelhandel
14:56 20.02.2015
Von Michael Ende
Günther Stachetzki in der Celler Innenstadt Quelle: Torsten Volkmer
Celle Stadt

Nachdem Lutz Bungenstock die Aufgabe als Vorsitzender des Einzelhandelsverbands Celle nicht länger habe übernehmen wollen, habe man ihn gefragt, ob er einspringen wolle, so Stachetzki. "Aufgrund meiner bisherigen Tätigkeiten habe ich mich bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen", sagt der ehemalige Warg-Geschäftsführer, der auch als Sprecher der Altstadt-Konferenz versucht, an der Gestaltung der Celler City mitzuwirken.

Das nach wie vor größte Problem für die Entwicklung des Einzelhandels in der Altstadt sei das Fehlen moderner Laden-Flächen, so Stachetzki: "Zwischen 400 bis 600 Quadratmeter, ebenerdig, in vernünftigem Zustand - solche Flächen braucht der Einzelhandel."

Gravierendstes Problem des Einzelhandels überhaupt sei die ständig wachsende Konkurrenz des Internet-Handels. "Unser Ziel muss sein, dass die Kunden alles, was man hier vor Ort und Stelle kaufen kann, auch wirklich in der Innenstadt einkaufen." Dabei müsste der Altstadt-Handel durch Events und guten Service etwa beim problemlosen Umtausch punkten.

"Die seinerzeit geradezu dämonisierten Outlet-Center auf der Grünen Wiese kann man dagegen heute als Konkurrenz vernachlässigen", so Heinz-Georg Frieling, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Harz-Heide. Er kritisiert im aktuellen Entwurf des Landesraumordnungsprogrammes (LROP) die geplante Gleichsetzung von Mittel-und Oberzentren, zu denen Celle zählt: "Im System der ZentralenOrte bedeutet Zentralität, dass eine Stadt Güter und Dienstleistungen für dasUmland anbietet." Dabei solle es auch bleiben.