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Celle Stadt Stadt Celle plant Ausstieg aus KO-Stelle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Stadt Celle plant Ausstieg aus KO-Stelle
12:25 01.06.2018
Von Michael Ende
Celle Stadt

Nachdem die Verwaltung empfohlen hatte, die "KO-Stelle" ab 2019 nicht mehr anteilig zu finanzieren, da es sich um eine freiwillige Aufgabe handele und der Landkreis für die Stadt wie auch für die anderen Kommunen das Projekt finanzieren sollte, empfahl der städtische Wirtschaftsausschuss, dass die Stadt den Landkreis fragen sollte, ob er nicht einen Teil des städtischen Kosten-Anteils übernehmen wolle.

Die KO-Stellen sind Einrichtungen zur beruflichen Förderung von Frauen. Grundsätzlich beschäftigten sich die Agentur für Arbeit und das JobCenter mit der Vermittlung von Frauen in den Arbeitsmarkt und haben auch Programme zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. Bei der KO-Stelle handelt es sich um eine freiwillige Aufgabe der Stadt Celle, die seitens des Landes gefordert ist, freiwillige Leistungen zu hinterfragen. Das Projekt wird zu 85 Prozent vom Land gefördert. Derzeit tragen Stadt und Landkreis jeweils 50 Prozent des Eigenanteils des Förderprojektes - jährlich jeweils rund 20.000 Euro. "Die Stadt Celle zahlt indirekt über die Kreisumlage mehr als die 50 Prozent ein. Die Stadt Celle beteiligt sich hier unnötig und doppelt", so die Verwaltung.

"Wir diskutieren hier nicht zum Spaß. Unsere große Aufgabe ist die Haushaltskonsolidierung", sagte Ausschuss-Vorsitzender Michael Bischoff (CDU), nachdem SPD und Grüne sich gegen einen Ausstieg aus dem Projekt ausgesprochen hatten. Der Ausschuss folgte dem Vorschlag von Christian Ceyp (CDU) der anregte, dass die Stadt den Kreis fragen solle, ob er das Projekt künftig möglichst ganz allein bezuschussen wolle.

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