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Celle Stadt Stadtbibliothek Celle: Fotos lassen Erinnerungen an die Flucht wach werden
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Stadtbibliothek Celle: Fotos lassen Erinnerungen an die Flucht wach werden
18:10 13.04.2018
Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Sabah Hakrash (20) deutet auf eines der Bilder. Zu sehen sind mehrere Personen, die im Kreis sitzen. In ihrer Mitte: drei Steckdosenleisten mit rund 40 angeschlossenen Handys. „Das habe ich auf meiner Flucht oft erlebt“, sagt Hakrash. Schließlich ist das Mobiltelefon für viele die einzige Möglichkeit Kontakt zu halten zu Verwandten, die zurückgeblieben sind oder auf der Flucht einen anderen Weg eingeschlagen haben. Auch, wenn die Bilder die Realität der Flucht zeigen, wird durch sie doch nur ein Bruchteil des Erlebten sichtbar.

Hakrash und sein Cousin Sifian Sulaiman (23) sind aus ihrem Heimatland Irak vor der Terrormiliz IS geflohen. In Deutschland schätzen sie vor allem, „dass wir in Freiheit leben können. Der Staat wird nicht durch die Religion bestimmt“, sagt Hakrash. Die beiden Männer sind Yeziden. „In Deutschland kann man sich auf Gesetze und Regeln verlassen. Das gibt uns eine Sicherheit im Leben, die wir vorher nie hatten. Wir können die Wahrheit sagen, ohne dabei Angst um unser Leben haben zu müssen“, erzählt Sulaiman.

Beide sind jetzt schon seit rund zwei Jahren in Deutschland. Zurzeit besuchen sie den Hauptschullehrgang der Volkshochschule Celle. Zuvor haben die Cousins einen Sprachkurs für Migranten erfolgreich bestanden. „Ich würde gerne eine Ausbildung zum Sozialassistenten machen, muss dafür aber noch meinen Realschulabschluss schaffen“, sagt Sulaiman. Auch Hakrash plant, nach seinem Abschluss eine Ausbildung anzufangen.

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