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Celle Stadt Steuerzahler kritisieren Celler Kreisel
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Steuerzahler kritisieren Celler Kreisel
16:47 06.11.2018
Von Gunther Meinrenken
Sorgen immer wieder bundesweit für Erheiterung: die abgesperrten Zebrastreifen am Kreisel Neumarkt. Quelle: Julian Stratenschulte
Celle

Erst die Cellesche Zeitung, dann das Satiremagazin "extra 3" und "Mario Barth deckt auf" und nun auch noch der Bund der Steuerzahler. Der Kreisel am Celler Neumarkt hat es zu einiger Berühmtheit gebracht und ist jetzt in das bekannte Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes aufgenommen worden, in dem die Verschwendung öffentlicher Mittel angeprangert wird. Zur Erinnerung: Oberbürgermeister Jörg Nigge hatte ein paar Monate nach Amtsantritt im Juni vergangenen Jahres die Fußgängerüberwege absperren lassen, damit der Verkehr besser läuft. Im Februar 2018 wurden die Baken durch Metallzäune ersetzt und die Zebrastreifen abgefräst - vorübergehend, wie es aus dem Neuen Rathaus hieß. Bei einer dauerhaften Entfernung hätte die Rückzahlung von Fördergeldern gedroht.

Der Steuerzahlerbund spricht davon, dass "das bizarre Schauspiel" die Steuerzahler bis zu 18.500 Euro gekostet habe. Stadtsprecherin Myriam Meißner widerspricht. „Wir sind schon mehr als verwundert, dass der Bund der Steuerzahler die temporäre Stilllegung des Zebrastreifens ins Schwarzbuch aufgenommen hat. Der Kreisel ist wichtiger Bestandteil des Äußeren Rings und wird nach Abschluss sämtlicher Baumaßnahmen in Zukunft gute Dienste leisten", ist sich Meißner sicher. Seit der Absperrung der Zebrastreifen würde der Verkehr am Neumarkt auch wieder besser fließen.

Die einzigen Mehrausgaben seien die rund 5000 Euro für die temporäre Entfernung des Zebrastreifens, erklärt Meißner. "Und diese Summe ist wahrlich keinen Eintrag ins Schwarzbuch" wert." In Sachen Zebrastreifen sei schon Licht am Ende des Tunnels zu sehen. "In der vergangenen Woche haben wir mit dem Ausbau des Äußeren Rings begonnen. Nach Abschluss der Arbeiten wird auch der Kreisel vom Verkehr entlastet. Dann werden die Zäune entfernt, die Zebrastreifen wieder aufgebracht", sagt Meißner.

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