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Celle Stadt Stolz auf erfolgreiches Stärken vor Ort
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Stolz auf erfolgreiches Stärken vor Ort
17:30 09.12.2011
St‰rken vor Ort. Hier Tanzgruppe Jugendclub Bahnhofstrafle. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

„Stärken vor Ort“ heißt das vom Bundesfamilienministerium und der Europäischen Union geförderte Programm, das laut Stadtrat Stephan Kassel in der Neustadt-Heese sowie in Neuenhäusen bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Kassel weiter im Rahmen einer Feierstunde in der Alten Exerzierhalle: „Natürlich war die finanzielle Förderung für die Verwaltung mit einer erheblichen Mehrarbeit verbunden. Diese hat sich jedoch vor dem Hintergrund des Erreichten in jeder Beziehung gelohnt.“

Programm-Koordinator Bernd Backhaus vom Referat Integration machte das an Zahlen fest: „42 Projekte konnte die Stadt Celle in den vergangenen drei Jahren in Zusammenarbeit mit 15 verschiedenen Trägern fördern. Am häufigsten profitiert haben der Jugend-, Freizeit- und Kunst-Club Celle mit 15 Mal und der Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen Celle mit 10 Mal. Das Ezidische Kulturzentrum und die Arbeiterwohlfahrt Celle haben je vier Zuwendungen erhalten. Je zweimal profitierten das Christliche Jugenddorf in Form des Jugendmigrationsdienstes und die CD-Kaserne und je einmal die Frauengruppe Nu Jin, der eingetragene Verein Mit-Wirkung, das Paulus Familienzentrum, die Berufsbildenden Schulen III, die Plattform Ezidischer Celle (PEC), die Pestalozzi-Stiftung, das Atelier 22, Capito e.V. und die Feleknas Uca Stiftung“.

Stark hat sich die CD-Kaserne im Rahmen des Projektes in der Hausaufgabenbetreuung, dem Schreiben von Bewerbungen und im Umgang mit Computern eingebracht. „Unser Beitrag hat junge Menschen geprägt und zum Positiven hin verändert“, berichtete Gerd Jahnke. Manfred May von der AWO Celle betonte für die Projektträger, dass die Integration die Kraft sei, eine vielfältig geprägte Gesellschaft zu gestalten.

Der Jugendclub Celle mit einer Bauchtanz- und einer Standardtanzgruppe unter der Leitung von Tatjana Doll und Tatjana Böhnke sowie die Jugendgruppe des Schlosstheaters Celle unter Leitung von Tobias Sosinska gestalteten ein Beiprogramm zwischen Leichtigkeit und nachdenklicher Tiefe. Das Ezidische Kulturzentrum sorgte für einen lukullischen Ausklang mit viel Diskussion.

Von Gert Neumann