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Celle Stadt Street-Food-Festival in Celle: Einmal um die Welt schlemmen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Street-Food-Festival in Celle: Einmal um die Welt schlemmen
09:53 18.07.2018
Von Dagny Siebke
Celle Stadt

Am Wochenende müssen alle Erwachsenen drei Euro zücken, um sich an den 70 Ständen in den Triftanlagen einmal um die Welt schlemmen – natürlich auch vegetarisch oder vegan. Wieso ist der „Kulturbeitrag“ nötig? „Unser Event lebt von der Größe des Angebots“, betont Veranstalter Daniel Heuer von der Street Art Event GmbH in Magdeburg. So hätten das exotische Angebot und die frische Zubereitung ihren Preis.

Überall in den Triftanlagen soll es gemütliche Sitzgelegenheiten geben, kündigt Heuer an. „Kann es bei dem schönen Wetter etwas Besseres geben als eine Open-Air-Veranstaltung?“, fragt er. Passend zu diversen Craft-Beer-Sorten werde laufend irische Musik gespielt. Ein festes Programm gebe es nicht. „Im Schnitt bleiben unsere Gäste zwei, drei Stunden auf dem Gelände und trinken noch den einen oder anderen Cocktail“, erzählt der Veranstalter, der mit tausenden Besuchern rechnet. „Im Idealfall kommen die jungen Familien am Freitag mit den Arbeitskollegen und am Wochenende noch einmal mit den Großeltern.“ Für die ganz kleinen „Foodies“ werde ein großes Kinderland mit Wasserbällen, Bungee-Trampolin und Kinderschminken aufgebaut. Das koste noch „einen kleinen Euro extra“. Zudem gebe es vielfältigste Eisvariationen wie zum Beispiel schwarzes Vanille-Eis und „Freak Cups“.

„Für das Street-Food-Festival eignet sich die schöne große Fläche in den Triftanlagen, die sehr zentral gelegen ist“, erläutert Heuer. Der Organisator schätzt die Nähe zum Bahnhof, da auch viele Gäste von weiter weg mit dem Zug anreisen würden. „Einige Besucher kommen schon zum dritten oder vierten Mal zu uns und nehmen auch einige Kilometer Anreise auf sich“, betont Heuer. Wer einen Parkplatz suche, werde auf der Fläche an der Biermannstraße und im Parkhaus am Bahnhof fündig.

Insgesamt in mehr als 40 Städten macht das Street-Food-Festival in diesem Jahr Station. Vor allem in den neuen Bundesländern und Niedersachsen sind die Foodtrucks mit israelischer, thailändischer, afrikanischer, ungarischer Küche und mehr unterwegs. Im Französischen Garten standen im Mai vergangenen Jahres schon mal ein Dutzend Foodtrucks. Für „allerArt“ mussten die Celler auch 3,50 Euro Eintritt bezahlen – doch konnten sie dafür zumindest Kunsthandwerkern über die Schulter schauen.

Spiegelglatt liegt das Wasser vor mir und bis auf einen Mann mit einer Zeitung unter dem Arm ist weit und breit keine Menschenseele zu entdecken. Der Celler Jörg Tischer hat gerade seine Frau zum Arzt gebracht und nun etwas Zeit.

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