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Celle Stadt Studenten der Kinderuni erobern Sparkasse Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Studenten der Kinderuni erobern Sparkasse Celle
17:03 07.05.2014
Bei soviel Geld kommt Freude auf: Die Studenten der Celler Kinderuni machen sich in der Sparkasse Celle schlau. Quelle: Alex Sorokin
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Man müsste meinen, dass bei Bargeld der Spaß aufhört. Nicht bei der Celler Sparkasse. Ein Koffer mit Geld (echtes Geld) wurde geöffnet. Zum Vorschein kamen drei Päckchen. 10.000 Euro, 20.000 Euro und 50.000 Euro – fest eingepackt – wanderten durch die Reihen. Die jungen Studenten waren begeistert – soviel Kohle auf einem Haufen.

Ein anderes Päckchen mit geschreddertem D-Mark-Geld wurde ebenfalls viel kommentiert. „Wieso werden Geldscheine überhaupt vernichtet?“ Der Bankdirektor der Sparkasse, Axel Lohöfener, wusste Rat. Kaputte Geldscheine werden zum Beispiel entsorgt. Er wurde außerdem mit vielen anderen Fragen überhäuft: „Wie oft im Jahr wird bei der Sparkasse Falschgeld eingezahlt?“ Er erklärte, dass das zirka sieben Mal im Jahr passieren würde. Die betroffenen Personen haben dann Pech gehabt – das Falschgeld wird ihnen nicht ersetzt. Ungefähr 120.000 Giro- und Sparkonten haben die Celler bei der Sparkasse Celle. Übrigens ist dieses Traditionsunternehmen mehr als 180 Jahre alt.

Die junge Zuhörerschaft wollte natürlich auch wissen, ob es schon Banküberfälle in Celle gab. Die gab es, aber der dicke und fette Tresor im Untergeschoss des Gebäudes hat immer gehalten. Witzig ist eine Geschichte von einem Celler Schützen. Der ist nach einer Sitzung in den Räumen der Celler Sparkasse eingeschlafen und war so betrunken, dass er die gesamte Nacht dort verbracht hat, um nicht die Alarmanlage zu aktivieren. Am nächsten Morgen um sechs Uhr hat ihn eine Reinigungskraft erlöst.

Am Schluss der Vorlesung gab es noch die Gelegenheit, einen Blick in den Keller zu werfen. Dort befinden sich ein Tresor und genau 683 Schließfächer. Diese Schließfächer können Kunden mieten, um persönliche Wertsachen wie Urkunden, Schmuck oder Geld einzuschließen. Die Tresortür ist so dick, dass Sprengstoff bei ihr keine Chance hat.

Von Frida Maecker