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Celle Stadt Südlink: Probebohrung für Allerquerung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Südlink: Probebohrung für Allerquerung
18:13 31.08.2018
Von Gunther Meinrenken
Für das Suedlink-Projekt finden derzeit zwischen Boye und Stedden Baugrundvoruntersuchungen statt. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In offener Grabenbauweise soll die Hochspannungs-Gleichstrom-Leitung Suedlink üblicherweise verlegt werden. Das Kabel wird dabei in einer Tiefe von 1,70 Metern verlaufen. Doch das klappt nicht an allen Stellen. Dort, wo Hindernisse im Weg sind wie Bahntrassen oder Naturschutzgebiete, müssen die Betreiber Tennet und TransnetBW tiefer buddeln. So auch bei der Aller. In Boye finden daher zurzeit Probebohrungen statt.

"Suedlink befindet sich aktuell in der Bundesfachplanung. Zum jetzigen Stand des Planungs- und Genehmigungsverfahrens gibt es noch keinen konkreten Leitungsverlauf, sondern eine Vielzahl von möglichen Erdkabelkorridoren. Innerhalb dieser Trassenkorridore führen Tennet und TransnetBW nun an 36 bautechnisch anspruchsvollen Querungen Baugrundvoruntersuchungen durch. Diese Voruntersuchungen werden im gesamten Trassenkorridornetz durchgeführt und bedeuten keine Vorfestlegung auf einen bestimmten Korridor", betont Tim Sommers, Referent für Beteiligung bei der Tennet TSO GmbH.

Mit Hilfe der Voruntersuchungen, bei denen unter anderem Bohrkerne entnommen werden, überprüfen die beiden Vorhabenträger die technische Machbarkeit einer Unterbohrung. Dabei wird im Abstand von zehn Metern bis in eine Tiefe von 20 Metern gebohrt. "So können wir uns einen Eindruck von den jeweiligen Gegebenheiten machen", sagt Sommers. Die Probebohrung in Boye ist derzeit die einzige im Landkreis Celle.

Für die Suedlink-Trasse sind aktuell noch zwei Korridore im Gespräch. Der Netzbetreiber Tennet hatte vor gut etwas mehr als einem Jahr einen Vorschlag für den Verlauf der Stromtrasse vorgelegt. Suedlink könnte im Kreis Celle an Bergen vorbei entlang der B3 Richtung Celle, bei Wolthausen und zwischen Hambühren und Wietzenbruch Richtung Hannover geführt werden. Der Betreiber hat auch einen alternativen Korridor erarbeitet, der westlich von Hannover verläuft und den Kreis Celle nicht tangiert.

"Der zunächst noch 1000 Meter breite Erdkabel-Korridor innerhalb dessen der Suedlink in einem Schutzstreifen von etwa 30 Metern verlaufen soll, wird erst zum Abschluss der Bundesfachplanung von der Bundesnetzagentur festgelegt. Die Voruntersuchungen fließen in die Bewertung der einzelnen Korridore mit ein, um den geeignetsten Verlauf zu ermitteln", so Sommers. (gu)

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