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Celle Stadt Superintendenten-Besuch zum Geburtstag
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Superintendenten-Besuch zum Geburtstag
11:14 21.09.2018
Landessuperintendent Dieter Rathing besuchte im Rahmen seiner Sprengelreise auch die Volksbank Celle. Quelle: Birgit Stephani
Celle

Die Antwort allerdings liegt schon dann auf der Hand, wenn man sich bewusst macht, dass es sich bei den Volksbanken um Genossenschaften handelt. Und die feiern in diesem Jahr weltweit den 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Dieser Mann aus einfachen Verhältnissen hat aus seiner evangelischen Überzeugung wesentlich den Gedanken des fairen und sozialen Wirtschaftens jenseits der Metropolen realisiert. Er tat es so überzeugend, dass dieser Gedanke ein weltweiter Exportschlager wurde. Heute gibt es 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder in über 100 Ländern. Mehr als 100 Millionen Arbeitsplätze stellen Genossenschaften bereit, 900 davon beispielsweise die Volksbank Celle. Durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb fördern die Mitglieder eine faire Wirtschaft und ein soziales Miteinander.

Genossenschaften, das müssen nicht zwangsläufig Banken sein, sondern können auch Menschen sein, die zusammen zum Beispiel einen Garten bewirtschaften, die Dorfkneipe vor der Schließung bewahren oder wie beispielsweise bei Hitzacker, Personen, die sich zusammengetan haben, um für 16 Millionen ein neues Dorf zu bauen. Sie alle sind Visionäre, die es mit ihren Ideen schaffen, die (Welt)-Wirtschaft zu revolutionieren und dabei ihre Christenpflicht nicht aus dem Auge verlieren.

Rathing zeigte sich bei seinem Besuch in Celle interessiert an den Strukturen und Zusammenhängen, mit denen eine Bank in Form einer Genossenschaft geführt wird. Sein Hauptaugenmerk lag getreu seiner Funktion auf dem menschlichen Miteinander und nicht auf Bilanzen. So hörte er beispielsweise vom sogenannten Gewinnsparen, bei dem am Ende lokale Einrichtungen unterstützt werden können. Von Interesse war für ihn auch die Frage, ob die regionale Zugehörigkeit der Volksbank auch auf die Mitarbeiter übertragen werden kann und in deren Grundverständnis verwurzelt ist. Die klare Antwort der Volksbankvertreter: „Ja, allerdings ist dies kein Ausschlusskriterium bei Bewerbungen. Man muss nicht zwingend auch in Celle wohnen“, meint Niederlassungsleiter Gerd Zeppei, „jedenfalls nicht, wenn man in unteren Bereichen tätig ist“. Er selbst vertrete die Region, deshalb sei es für ihn selbstverständlich, auch hier zu wohnen.

Von Birgit Stephani

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