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Celle Stadt Tag der offenen Tür in der Kreismusikschule: Familien testen Instrumente
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Tag der offenen Tür in der Kreismusikschule: Familien testen Instrumente
17:12 06.05.2018
Von Dagny Siebke
Quelle: Birgit Stephani
Celle Stadt

"Musik, Gesang und Instrumente kennenlernen, was will man mehr?", findet Nancy Schöndube, die gemeinsam mit ihrer Familie zum "Tag der offenen Tür" der Kreismusikschule am Samstag gekommen ist. Für sie ist das Angebot der Einrichtung allerdings nicht völlig neu. "Unser Sohn nimmt an der musikalischen Früherziehung teil", erzählt die Mutter.

Schon weiter ist die sechsjährige Anna. Zusammen mit ihrer Mutter Petra Hager sucht sie bereits nach einem Instrument, welches sie zukünftig erlernen möchte. Ihre Vorlieben sind dabei ganz deutlich: "Ich will Cello spielen", sagt sie und wagt auch mutig erste Versuche am Instrument – mit Erfolg. Unter der Anleitung der Musiklehrer der Kreismusikschule entlockt sie dem Cello erste respektable Töne. "All unsere Kinder spielen ein Instrument", erzählt die Mutter. "Sie dürfen selbst entscheiden, welches sie gerne lernen möchte". So spielt die große Schwester von Anna Klavier, ihr Bruder hat gerade begonnen, Saxofon zu lernen. "Wir sind eine musikalische Familie. Musik ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Außerdem finden wir es wichtig, dass unsere Kinder sich mit der Musik beschäftigen. Musik zu machen prägt die Kreativität."

Wie es aussieht und sich vor allem anhört, wenn man immer fleißig übt, das zeigen die Schüler bei kleinen Konzerten in der Kreismusikschule. Auch die Lehrer selbst greifen an diesem Tag zu ihren Instrumenten und stellen ihr Können unter Beweis. Schrägere Töne als bei diesen Musikproben dominieren jedoch den "Tag der offenen Tür". Das ist auch kein Wunder, denn ganz ohne Scheu greifen auch die Eltern gerne mal zum Instrument. Patrick Schöndube zum Beispiel setzt sich gleich mal an ein Schlagzeug. Hier sind es allerdings nicht die schrägen, sondern die lauten Töne, die die Zuschauer anlocken.

Erste Erfolgsmomente an der Trompete hat auch Marion Weißer, der es gelingt, dem Instrument erste Töne zu entlocken. "Ich würde gerne ein Blasinstrument erlernen", sagt die Cellerin. "Als Kind hatte ich nicht die Möglichkeit dazu und heute möchte mir meinen Wunsch erfüllen".

Mit dem Besucheransturm ist auch Schulleiterin Catrin Anne Wiechern mehr als zufrieden. Sie selbst hat alle Hände voll zu tun, muss die Fragen der Eltern und zukünftigen Musikschüler beantworten, gleichzeitig tritt sie auf dem Hof auch noch mit "Straßenmusik" auf – mit der Blockflöte, einem Instrument, welches man neben zig anderen Instrumenten auch an ihrer Schule lernen kann. Den musikalischen Möglichkeiten an der Kreismusikschule sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Neben Instrumenten, die man für sich alleine erlernt, kann man sich auch Ensembles anschließen und so in der Gruppe musizieren. Frei nach dem Motto von Friedrich Nietzsche: "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum".

Die vielen bunten Länder- und Europaflaggen waren am Samstag auf der Stechbahn nicht zu übersehen und der Gesang der Celler "Pulse-of-Europe"-Bewegung nicht zu überhören: "Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium", sangen rund 200 Besucher anlässlich des Europatages.

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