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Celle Stadt Teile und fahre: Carsharing in Celle als Zukunftsmodell
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Teile und fahre: Carsharing in Celle als Zukunftsmodell
17:52 02.02.2018
Der Ford Fiesta am Celler Bahnhof kann per Internet oder App gebucht werden.Mit der Kundenkarte wird dann das Fahrzeug geöffnet. Quelle: Oliver Knoblich
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„Das Projekt ist sehr gut angelaufen“, zeigt sich Alatas zufrieden. Er habe durchgängig positives Feedback erhalten. Rund 30 Anmeldungen sind in der Ford-Filiale eingegangen. Alatas stuft das im Verhältnis zur Celler Bevölkerungszahl als Erfolg ein. Wer auf eines der drei Leihfahrzeuge am Bahnhof, Lauensteinplatz oder Herzog-Ernst-Ring zurückgreifen will, braucht zuallererst eine Kundenkarte von Ford Carsharing. Diese kostet einmalig 49,90 Euro, Speckhahn bietet den Kunden jedoch einen Einführungspreis bis zum 31. März in Höhe von 9,90 Euro an.

Für eine erste Bilanz sei es jetzt noch zu früh. „Nach einem halben Jahr werden wir sehen, ob die Karten auch tatsächlich genutzt werden.“ Doch Alatas ist optimistisch, was das Carsharing-Modell angeht. Mit der Verwaltung der Stadt Celle ist er gerade in Gesprächen für den Standort eines vierten Fahrzeuges. Hier hat sich das Unternehmen für einen Transporter entschieden. „Gerade wenn jemand ein großes Möbelstück transportieren muss, bietet sich ein geräumiger Wagen an“, sagt Alatas.

Die Autos können von den Standorten aus stunden- oder auch tageweise geliehen werden. „Durch die Kooperation mit dem DB-Partner ,Flinkster‘ sogar bundesweit“, erklärt der Ford-Chef. Nach der Nutzung wird das Auto wieder am ursprünglichen Standort abgestellt. „Der Parkplatz wird in der Zeit freigehalten, eine Parkmöglichkeit ist damit gesichert.“ Hierbei handelt es sich um das stationäre Carsharing.

Doch neben diesem Verfahren gibt es zwei weitere Varianten des Carsharings. Ein stationsunabhängiges Carsharing wird durch die sogenannten „Freefloating-Angebote“ ermöglicht. Dabei suchen Kunden via GPS auf dem Smartphone ein Auto in der Nähe, steigen ein – und stellen es ab, wo sie wollen. Jedoch ist die Stadt in feste Zonen unterteilt, innerhalb dieses Gebietes verteilen sich die Autos durch die Fahrten der Kunden von selbst. Dieses Prinzip geht jedoch meist nur in Großstädten auf.

Ein Modell, das auch in Celle angeboten wird, ist das private Carsharing. Die Plattform „Drivy“, auf der Menschen ihren Privatwagen an Interessierte verleihen können. Wer ein Auto mieten möchte, kann auf der Internetseite nach entsprechenden Angeboten schauen. Über verschiedene Filtereinstellungen kann der Standort, Anmietungszeitraum, Preisspanne oder Fahrzeugtyp und -extras ausgewählt werden. Die Autos im Celler Landkreis liegen in einer Preiskategorie zwischen 16 bis 52 Euro pro Tag.

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