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Celle Stadt Temperaturen in Celle auf Tauchstation
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Temperaturen in Celle auf Tauchstation
10:05 05.04.2016
Celle Stadt

Der April beschert uns ab Mittwoch deutlich kühleres Wetter. Nach dem warmen Wochenstart drängen Wetterfronten aus Südwesten die Frühlingsluft mit nach Osteuropa ab. Auf deren Rückseite stellt sich in der zweiten Wochenhälfte launisches Aprilwetter mit Schauern und zunächst auch noch kräftigen Windböen ein. Auf ihrer Rückseite hat sich ab heute typisches Aprilwetter mit Schauern und zunächst auch noch kräftigen Windböen eingestellt. Zwischen den kalten Duschen sind in den kommenden Tagen aber auch längere trockene und sonnige Abschnitte in Sicht, sodass das Wetter gar nicht so unfreundlich sein wird.

Dabei bleiben die Temperaturen allerdings auf Tauchstation. Bis Sonntag erreichen sie im Kreis Celle höchstens 12 bis 14 Grad. Besonders weit nach unten kann es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gehen. Bei Tiefstwerten von zwei bis drei Grad besteht besonders in den bekannten Kältelöchern wie Faßberg Frostgefahr. Am Wochenende setzt sich bei den Britischen Inseln dann ein kräftiges Tief fest. Auf seiner Vorderseite wird ab Montag mit südlichen Winden erneut milde Luft zu uns gelenkt. Wie lange diese sich halten kann, bleibt abzuwarten. Den Regenschirm sollten wir aber auch weiterhin parat haben, denn ein stabiles Hoch ist in den Wetterkarten bis auf Weiteres nicht zu erkennen.

Frühlingsgefühle hatten im vergangenen Monat nicht gerade Hochkonjunktur. In der ersten und vierten Märzwoche brachte Tiefdruckeinfluss unbeständiges, häufig trübes und oftmals kaltes Wetter. Vom 8. bis 24. März beeinflusste das zählebige Hoch „Joachim“ weite Teile Europas. Es sorgte mit Kaltluft aus Norden bis Osten für zahlreiche frostige Nächte, sodass deren Gesamtzahl über dem Klimamittel (1981–2010) lag. Unter der Regentschaft von „Joachim“ schien in der Südheide häufig die Sonne, nennenswerter Niederschlag blieb dagegen aus. Entsprechend traurig fielen die Monatssummen aus, die verbreitet nur die Hälfte des Üblichen erreichten. Erst mit den heraufziehenden Ostertagen ließ wärmere Luft aus Südwesten die Frühlingsgefühle wachsen. Trotz Höchsttemperaturen von 12 bis 14 Grad musste sich der Osterhase von Karsamstag bis Ostermontag diesmal wärmer anziehen als der Weihnachtsmann. Dem milden Winter und dem nahezu normal temperierten März haben wir es zu verdanken, dass die bunten Frühlingsboten ihre Visitenkarte rechtzeitig abgeben konnten.

Von Reinhard Zakrzewski