Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Trendwende bei Zuwanderungsagentur
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Trendwende bei Zuwanderungsagentur
09:10 17.11.2018
Barbara Beyer ist die Betriebsleiterin der Zuwanderungsagentur. Bislang war die Herrichtung eines weiteren Gebäudes an der Hohen Wende geplant. Doch da weniger Flüchtlinge gekommen sind als erwartet, erübrigt sich die Investition. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Grünes Licht für Haushalt und den Stellenplan 2019 hat der Betriebsausschuss der Celler Zuwanderungsagentur gegeben. Nach dem derzeitigen Stand schließt der Ergebnishaushalt für das nächste Jahr mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 306.600 Euro ab. Dagegen rechnet die Verwaltung für das Haushaltsjahr 2018 planmäßig mit einem Defizit in Höhe von 300.300 Euro. "Die Entwicklung stellt sich auch für 2018 bisher positiv dar. Zurückzuführen ist dies auf eine strikte Haushaltsausführung bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, dem sparsamen Einsatz von Personalressourcen und die Einwerbung von Fördermitteln", erläutert Betriebsleiterin Barbara Beyer im Vorbericht. Der Personalplan 2019 weist 38,2 Stellen aus. Der für 2018 ermittelte Bedarf lag noch bei 48,1 Stellen und wurde um 9,9 Stellen reduziert.

Weitere Investition an der Hohen Wende erübrigt sich

Als Ersatz für Wohneinheiten in der Zentralen Anlaufstelle auf dem Gelände des ehemaligen Celler Jugenddorfes (Maschweg) war ursprünglich die Herrichtung eines Gebäudes an der Hohen Wende geplant. "Mittlerweile hat sich die Lage bezüglich des Zustroms neuer Flüchtlinge entspannt. Derzeitiges Ziel ist es, die Bewohner der zentralen Unterkunft am Maschweg bis zum Jahresende 2018 in dezentralem Wohnraum innerhalb des Stadtgebietes unterzubringen", sagt Barbara Beyer. Durch diese Maßnahme sollen die Integrationschancen in die Stadtgesellschaft verbessert werden. "Eine weitere Investition auf dem Gelände der Hohen Wende erübrigt sich daher."

Familiennachzug und freie Wahl des Wohnsitzes erschweren Prognose

Grundlage für die mittelfristige Finanzplanung ist die Verwaltungsvereinbarung zwischen der Stadt Celle und dem Land Niedersachsen, die mit einer Mindestlaufzeit von drei Jahren abgeschlossen ist. Für den zukünftigen Planungszeitraum 2019 bis 2022 ergibt sich zusammengerechnet ein Überschuss in Höhe von 1.244.000 Euro.

Vor einem Jahr fielen die Berechnungen aus Mangel an Erfahrungswerten noch deutlich schlechter aus. Für das Jahr 2019 kam die Verwaltung damals noch auf ein Defizit von 545.000 Euro. Doch auch die neue Prognose könnte sich noch verändern, da die Entwicklungen des Familiennachzuges und der in Niedersachsen freien Wahl des Wohnsitzes für anerkannte Asylbewerber nicht präzise vorhersehbar sind.

Seit der Erstauflage 1997 kamen rund 1,5 Millionen Euro für Mitmenschen in Not zusammen. Für die CZ-Weihnachtstombola gibt es schon über 4000 Preise.

Andreas Babel 16.11.2018

Die FDP im Stadtrat will sicherstellen, dass Hochwasserschutz, Landschaftsschutz sowie die Interessen der Anlieger im Verlauf der Aller zwischen dem Allerwehr und der Ziegeninsel gewährleistet werden.

Michael Ende 16.11.2018
Celle Stadt Kabarett in CD-Kaseren - Von saufenden Spaniern und Merz

Florian Schroeder ist ein Kabarettist, der vor Nichts Halt macht. Davon konnten sich rund 250 Besucher in der CD-Kaserne überzeugen.

Jürgen Poestges 16.11.2018