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Celle Stadt Umfrage: Wie barrierefrei sind Frauenhäuser?
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Umfrage: Wie barrierefrei sind Frauenhäuser?
18:22 21.06.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Celle Stadt

Unsere Türen sind nicht breit genug und das Haus ist voller Treppen", beklagt sich Annette von Pogrell, Vorsitzende des Trägervereins Frauenhaus Celle.

Von den 41 Frauenhäusern in Niedersachsen, sei nur an drei Standorten – in Hannover, Verden und Lüchow – die Barrierefreiheit gewährleistet. Dabei ist es gerade bei den sozialen Einrichtungen wichtig, dass sie leicht zugänglich sind und so von allen Frauen als Zufluchtsort genutzt werden können.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) setzt sich schon länger für die Barrierefreiheit der Frauenhäuser und entsprechenden Beratungsstellen ein. Schließlich seien Frauen mit einer Behinderung zwei bis drei Mal häufiger von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt betroffen. Mit einer speziell entwickelten Checkliste überprüft die SoVD deshalb Einrichtungen im ganzen Bundesland auf ihre Barrierefreiheit. Auch in Niedersachsen gibt es eine großangelegte Befragung.

Die Ergebnisse der Befragung werden anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November 2018 vorgestellt. „Damit haben wir dann eine solide Basis und sehen, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt und wo es schon gut läuft“, so SoVD-Landesfrauensprecherin Roswitha Reiß. (als)

Bloß gegen etwas zu sein, bringt einen oft noch nicht weiter. Das hat im Celler Stadtrat die Mehrheit bewiesen, die sich am Mittwoch anders als von der Verwaltung empfohlen für eine sofortige Sanierung des Stadtteils Neuenhäusen aussprechen wollte. Die Politiker machten zwar deutlich, dass sie gegen den Verwaltungsvorschlag waren, die Sanierung zu verschieben, und setzten auch durch, dass das abgelehnt wurde. Nur dass Neuenhäusen umgehend für das Sanierungsprogramm angemeldet werden soll – das haben sie nicht beschlossen. Jetzt müssen sie nachsitzen.

Michael Ende 22.06.2018

Wahrlich aus dem Vollen schöpfte das Hölty-Gymnasium für sein diesjähriges Sommerkonzert: So viele starke Musiker, so viele Menschen, die sie hören wollten – kein Wunder, dass das rund dreistündige Programm mit Rhythmen und Klängen vollgepackt war und gleich zwei Mal gespielt wurde. Es war eine beeindruckende, einnehmende und vergnügliche Leistung, die zu Recht vom Publikum im übervollen Saal mit begeistertem, immer wieder aufbrausendem Applaus quittiert worden ist.

21.06.2018

Beim ersten Mal ist es ein Versuch, beim zweiten Mal eine Wiederholung und ab dem dritten Mal ist es eine Tradition. So umschrieb Chorleiter Stephan Doormann das „Projekt Sommerkonzert der Juventis-Chöre“. Und mit Stolz konnte er sagen, dass diese – nun nach seiner Definition – Tradition überaus erfolgreich ist. Ohne Übertreibung kann man von einer brechend vollen Garnison-Kirche sprechen, die den Raum für das Sommerkonzert bot.

21.06.2018