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Celle Stadt Unabhängige kritisieren Pläne für die Celler Allerinsel
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Unabhängige kritisieren Pläne für die Celler Allerinsel
17:51 30.05.2018
Von Michael Ende
Quelle: Michael Ende
Celle Stadt

"Von einer Harmonie am Allerstrand zu sprechen, ist wirklich vermessen und entspricht nicht den Tatsachen", sagt Unabhängigen-Fraktionsvorsitzender Udo Hörstmann.

Hörstmann verweist darauf, dass seine Fraktion im September 2017 beantragt hatte, dass die Parkfläche auf dem Schützenplatz nach Osten hinter die Theo-Wilkens-Halle erweitert werden solle: "Dies besonders deswegen, weil wir die Zahl von nur 700 Einstellplätzen für die Celler Innenstadt für zu gering erachten. Ein Abschmelzen von aktuell rund 2100 Einstellplätzen auf die geplante Größe ist absolut nicht ausreichend. Da die damalige Planung mit einem Verwaltungsgebäude in Nachbarschaft zur Theo-Wilkens-Halle fallengelassen worden ist, sollte die Erweiterung des Parkraumes keine Probleme machen."

Als "Mogelpackung" bezeichnet Hörstmann die Umwidmung des geplanten „Allerauen-Parks“ vom Wohngebiet oder Mischgebiet“ in ein „urbanes Gebiet“: "Das bedeutet nichts Anderes, als dass die hochtrabenden Pläne von Stadtbaurat Ulrich Kinder, auf der Allerinsel gehobenes Wohnen für Menschen, die ein gefüllteres Portemonnaie besitzen, geplatzt sind. Im Klartext heißt dies, dass die sich dort ansiedelnden Neubürger mit deutlich mehr Lärm auskommen müssen, als dies geplant war."

"Weiterhin sei es für die Unabhängigen "nicht erklärlich", warum in diesem Wohn-Park nicht die Geothermie weiter voran getrieben werde, so Hörstmann: "In kleinerem Umfang ist diese Technik schon eingesetzt. Da Celle der Energiestandort Deutschlands ist, müsste die Stadt mit einem Vorzeigeprojekt in die Öffentlichkeit gehen. Das würde nicht nur der Stadt, sondern auch den hier ansässigen Firmen helfen, sich weiter zu etablieren."

Kinder versteht die Aufregung nicht: "700 Parkplätze werden für den Regelbetrieb ausreichen." Außerdem habe die Verwaltung die Anregungen aus dem Unabhängigen-Antrag aufgegriffen: "Dort, wo das Bürogebäude eingeplant ist, könnte man sich für eine gewisse Zeit auch Parkplätze vorstellen. Wir werden da einen konstruktiven Vorschlag machen." Generell halte Kinder ein Bürogebäude am Rande des Parkplatzes weiterhin für eine gute Idee: "Der Bedarf ist da, und das Haus würde auch einen Puffer zwischen Festplatz und Wohnbebauung darstellen."

Kinder kündigt an, dass die Stadt das Thema Parken "noch einmal angehen" wolle: "Dann wollen wir auch über eventuelle Sanierungen und Erweiterungen unserer in die Jahre gekommenen Park-Paletten nachdenken."

Dass sich auf der Allerinsel Geothermie-Technik nicht rechne, spreche nicht dagegen, dass sie nicht vielleicht an einem andren Ort in der Stadt realisierbar sei, so der Stadtbaurat: "Wir müssen nur zusehen, dass es auch passt. Dann können wir das forcieren." Den Vorwurf mit der "Mogelpackung" weist Kinder zurück. Er würde sich freuen, wenn auch die Unabhängigen verstünden, dass nicht nur in Celle, sondern auch in anderen Städten Menschen dort lebten, wo man Verkehrsgeräusche hören könne. In urbanen Gebieten gehe es nun mal lauter zu als auf einem Einöd-Hof: "Eine zentrale City-Wohnlage ist eben keine grüne Wiese."

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