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Celle Stadt Unfallgefahr auf der Pfennigbrücke in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Unfallgefahr auf der Pfennigbrücke in Celle
18:03 12.10.2016
Fahrradfahrer und Fußgänger müssen sich auf dem Flussübergang arrangieren.   Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Besonders zur Schulzeit wird der Flussübergang stark genutzt, und auch zur Ferienzeit kann es auf der schmalen Brücke eng werden. "Das ist schlecht von der Stadt organisiert", sagt ein Celler und führt weiter aus: "Denn auf der Brücke ist es gemischt, wo die Fußgänger und Radfahrer gehen, während es vor der Brücke noch getrennt ist. Und da die meisten Menschen in Deutschland gelernt haben, auf der rechten Seite der Straße zu gehen, wechseln sie auf der Brücke die Straßenseite."

Denn kommt man vom Allgemeinen Krankenhaus und möchte die Pfennigbrücke in Richtung Celler Innenstadt überqueren, so ist der Fußweg bis kurz vor der Brücke aufgeteilt, damit die Fahrradfahrer rechts fahren und die Fußgänger links gehen. Auf der Brücke selbst besteht diese Trennung nicht fort, sodass viele Fußgänger aus Gewohnheit auf die rechte Straßenseite wechseln.

"Unhöflich" findet die Cellerin Marita Lohrmann das Verhalten vieler Fußgänger auf der Brücke. Sie selbst nutze den Weg täglich und habe sich bereits damit arrangiert, auf der linken Seite des Weges zu gehen. "Wenn man dann als Fahrradfahrer auf der Brücke unterwegs ist und klingelt, um auf sich aufmerksam zu machen, kriegt man immer zu hören: 'Ich darf hier gehen', und wenn man dann einmal nicht klingelt, beschweren sich die Leute auch", so Lohrmann.

Außer auf der Brücke selbst gilt es auch, besondere Vorsicht beim Fahrradfahren von der Brücke kommend in Richtung Celler Innenstadt walten zu lassen. Denn der Bereich, an dem sich Brücke und die Straße "Fritzenwiese" kreuzen, ist für Fahrradfahrer, die schnell unterwegs sind, nur schwer zu überblicken, sodass es dort zu Unfällen mit Fußgängern kommen kann, die nicht damit rechnen, dass ein Fahrradfahrer mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung der Brücke kommt.

Der Celler Hans-Jörg Heydecke, der den Flussübergang vor allem an Wochenenden überquert, hatte bis jetzt keine Probleme mit den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern. "Bis jetzt ist alles gut gelaufen und wenn man hier immer langsam fährt und aufpasst, dann können sich Fußgänger und Fahrradfahrer gut arrangieren".