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Celle Stadt Unterhaltsame Magier verblüffen Publikum
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Unterhaltsame Magier verblüffen Publikum
22:17 07.11.2018
Der maskierte „Swann“ platzierte vor den aufmerksamen Augen von zwei Mitspielerinnen ein Weinglas in einem Glasbehälter und lies es zerbersten. Quelle: Peter Bierschwale
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Der Rheinländer Christopher Köhler hat diese Show entwickelt, in die vier recht unterschiedliche Magier-Charaktere eingebunden wurden. Köhler, der die Show auch moderierte, war eher auf der Comedy-Schiene unterwegs. Er zeigte nicht nur einige gute Kartentricks, sondern er setzte auch manche Zaubertricks gekonnt in den Sand und bespaßte damit sein Publikum.

Dagegen bot Sam Cole, „Der verrückte Charmeur“, eine typische Show: Er trat in einem kanariengelben Frack auf und zeigte zusätzlich zu seinen Tricks ganz passable Tanzeinlagen zu klug ausgewählter Begleitmusik, darunter „Sixteen Tons“, das in Deutschland als „Mary Ann“ populär wurde. Er zeichnete mit wenigen Strichen ein Gesicht auf ein Blatt Papier – und das bewegte die Augen und den Mund beim Singen.

Die Hauptbeschäftigung bei so einer Veranstaltung besteht für das Publikum ja in der Regel darin, darüber zu spekulieren, wie so ein Trick funktioniert: Wie ein Strichgesicht belebt werden kann, obwohl der Magier einige Meter entfernt davon steht. Doch Cole ließ das Publikum ratlos zurück, als er das Blatt einfach vom Block abriss und ins Publikum schmiss.

Ein wenig stiller, aber nicht weniger unterhaltsam, gestaltete sich der Auftritt von Lars Ruth, der sich als „Mentalist“ oder „Seher“ bezeichnet. Der verblüffte nicht nur die Zuschauer, indem er die Gedanken seiner drei Gäste aus dem Publikum vorhersagte. Stark war auch seine Nummer mit „Brigitte“ aus dem Publikum, die offenbar nicht mehr in der Lage war zu lesen. Stattdessen stammelte sie sinnfreie Wortteile, obwohl die Worte – zumindest für das Publikum – auf einem Blatt Papier klar zu erkennen waren. Tja, war die jetzt hypnotisiert oder war es ein technischer Trick gewesen?

Auch der vierte Auftritt war beeindruckend, denn „Swann“ war maskiert und gestaltete seine Show pantomimisch - mit Unterstützung von dramatischer Musik und großartigem Bühnenlicht. Am spannendsten wurde es, als er unter der Aufsicht von zwei Frauen aus dem Zuschauerraum ein Weinglas gut sichtbar in einen Glasbehälter stellte und einen Deckel darauf legen ließ. Das war schon eine richtige Inszenierung, an deren Ende das Zerbersten des Glases stand.

Eine Überraschung gab es beim Schlussbild, denn da zeigte sich, dass „Sam Cole“ und „Swann“ von demselben Magier dargestellt worden waren.

Von Peter Bierschwale

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